Faire Handelsaktivitäten

Faire Handelsaktivitäten in Hamburg

Die Projektstelle der Fair Trade Stadt Hamburg ist bei Mobile Bildung e.V. angesiedelt, einem Verein der sich für Bildung für die Eine Welt in Norddeutschland einsetzt. Neben der Fair Trade Stadt Hamburg gibt noch drei weitere Projektstellen:

  • Fair-Handels-Beratung für Hamburg und Schleswig-Holstein (www.weltladen.de/mobilebildung, 50% Stelle, finanziert durch die Nordkirche)
  • Fair-Handels-Beratung für Mecklenburg-Vorpommern (www.weltladen.de/mobilebildung, 75 % Stelle)
  • hamburg mal fair (www.hamburgmalfair.de Zwei 50% Stellen, finanziert von der Senatskanzlei Hamburg, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE))
  • Fair Trade Stadt Hamburg (www.fairtradestadt-hamburg.de), 75% Stelle, finanziert zu 40% von der Senatskanzlei Hamburg und zu 60% vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen des bundesweiten Eine Welt-PromotorInnen-Programm der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V.)

Kontakt:

Träger: Mobile Bildung e.V. c/o Süd-Nord Kontor, Anprechpartnter: Hans-Christoph Bill, Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Telefon: 040-896079,  info[at]mobile-bildung.org, www.mobilebildung.org

Fachpromotorin für den Fairen Handel: Christine Priessner

Büro: Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Telefon: 040-88156689, info[at]fairtradestadt-hamburg.de, www.fairtradestadt-hamburg.de

Ich bin seit vielen Jahren überzeugte Umwelt- und Naturschützerin und habe durch den Abschluss meines Masters Nachhaltigkeitswissenschaften an der Leuphana-Universität einen profunden Einblick in die Umweltplanung gewonnen. Dort habe ich mich besonders mit den Theorien der Sozial-ökologischen Forschung und der Umsetzung und Definition von Nachhaltigkeit im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) beschäftigt. Wertschöpfungsketten und die Übernutzung des Bodens im Agrarsektor waren dabei besonders im Fokus meiner wissenschaftlichen Forschung. Als Projektmanagerin habe ich bei Soil & More International für landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten Indikatoren für Nachhaltigkeit mit weiterentwickelt, Umweltfussabdrücke und Energiebilanzen berechnet und ganzheitliche Nachhaltigkeitsanalysen durchgeführt. Anschließend an diese Tätigkeit habe ich mich stärker auf den Bildungsbereich fokussiert und an einer Multiplikatorenschulung für den Fairen Handel von hamburg mal fair teilgenommen. Ich verstehe den Fairen Handel als einen wichtigen Aspekt eines Nachhaltigkeitsverständnisses, so dass ich die Ziele und das Konzept des Fairen Handels optimal mit meiner bisherigen Arbeit kombinieren und ergänzen kann.

Seit dem 1. Februar 2016 habe ich die Stelle als Promotorin für den Fairen Handel als auch die Koordination der Projektstelle Fair Trade Stadt Hamburg übernommen. Die Kombination dieser beiden Positionen kann ich im Rahmen meiner Aufgabenbereiche optimal miteinander verknüpfen. Mich begeistern meine Aufgaben, da sie mir ein sehr breites Spektrum bieten. Angefangen von der Beratung zu Förderanträgen für verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, eigene Budgetverwaltung, Durchführung von Veranstaltungen, KooperationspartnerInnen gewinnen bis hin zu einem sehr vielfältigen Austausch in einem heterogenen Akteursumfeld ist bei meiner Arbeit sehr viel Abwechslung geboten.

Ich stehe als Unterstützerin für Unternehmen und Hochschulen bereit um Wissen zu teilen. Als Netzwerkerin und Promotorin bin ich in Politik und Wirtschaft unterwegs und habe das Ziel, Personen in meinen Zielgruppen, wie z.B. öffentliche Unternehmen, Behörden, Gastronomiebetriebe und Handel als Multiplikatoren des Fairen Handels zu unterstützen, um die Fairhandelsaktivitäten Hamburgs zu stärken. Im Rahmen einer Steuerungsgruppe bringe ich Akteure des Fairen Handels Hamburg-weit zusammen um gemeinsam Schwerpunkte zu erarbeiten. Dabei geht es verstärkt um die öffentliche Beschaffung und um die Verantwortung von Behörden und Politik, um die öffentliche Beschaffung sozial-verträglicher zu gestalten. Im Rahmen einer Arbeitsgruppe „Hochschule“ möchte ich neben sozial-verträglichen internen Beschaffungsstrukturen den Fairen Handel stärker in die Lehre integrieren. Neben dieser Gremienarbeit übernehme ich ebenfalls die redaktionelle Betreuung der Webseite (www.fairtradestadt-hamburg.de).

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