agl-Positionspapier "Die Schule macht's - mit der Zivilgesellschaft"

Mit dem Positionspapier „Die Schule macht`s – mit der Zivilgesellschaft“ richtet sich die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) an politische Akteure auf Bundes- und Landesebene, um für eine zunehmende Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Globalen Lernen zu werben. Das Papier stellt die zentrale Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Globalen Lernen für eine zukunftsfähige Bildung in der Schule dar und formuliert Leitsätze für eine gute Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die für eine Beförderung der BNE und des Globales Lernens in der formalen Bildung grundlegend sind. Für Hamburg  war die Promotorin Liz Kistner an dem Positionspapier beteiligt.

Schulen sind zunehmend gefragt, Globales Lernen in ihre Einrichtungen zu integrieren, um Schüler*innen in der komplexen (Welt-)Gesellschaft zu begleiten und sie auf die Zukunft vorzubereiten.

Die Politik reagiert auf diesen Bedarf: Die Verabschiedung der 2030-Agenda und der Beschluss des UNESCO-Weltaktionsprogramms verleihen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Globalen Lernen deutlich Rückenwind. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ein „Schulprogramm“ aufgelegt, welches auf einen flächendeckenden Ausbau und eine strukturelle Verankerung der BNE und des Globalen Lernens abzielt. Ein weiterer Meilenstein ist die Neuauflage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Jahr 2015, der sich als Impulsgeber für Bildung und Verwaltung auf allen Ebenen und für alle schulischen Serviceeinrichtungen und Kooperationspartner versteht.

Mehr Informationen und das Positionspapier finden Sie unter: http://agl-einewelt.de/