AK Hamburg Postkolonial hat eine Website

Der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial informiert auf www.hamburg-postkolonial.de über seine aktuellen Aktivitäten. Der Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss von Engagierten - u.a. aus den Bereichen Afrikanistik, Geschichtswissenschaften, Geschichtsdidaktik, Politologie, Kunst, Stadtplanung, Journalismus, Entwicklungspolitik - die die zumeist verdrängte und verleugnete Kolonialgeschichte der Stadt Hamburg und des Unterelberaums kritisch erforschen und deren Kontinuitäten offenlegen.

Dabei kommt der Vermittlung der Forschungsergebnisse eine zentrale Rolle zu, sei es in Publikationen, Vorträgen, Webseiten, Fachtagungen, Workshops, Bildungsreisen,  Stadtrundgängen, Ausstellungen, Kunstaktionen, Performances, Interventionen im öffentlichen Raum u.v.m.

Erinnerungspolitisch ist der Arbeitskreis Hamburg Postkolonial tätig im Sinne der Umsetzung der von Deutschland ratifizierten Beschlüsse der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus von Durban 2001.
 
Ein zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist die umfassende Dekolonisierung des Hamburger Stadtraums im Sinne der vom Deutschen Städtetag empfohlenen bundesweiten Resolution postkolonialer Initiaven von 2010.
 
Er setzt sich ein für die Sichtbarmachung der Perspektiven und Erinnerungskulturen von Schwarzen Menschen und People of Colour, für die Darstellung der Geschichte des antikolonialen Widerstandes sowie für ein ehrendes Gedenken an die Opfer von Kolonialismus und Rassismus.
 
Im Arbeitskreis Hamburg Postkolonial sind derzeit mehrheitlich weiße Menschen aktiv, denen an einer Erweiterung ihres Kreises und insbesondere an der Zusammenarbeit mit Schwarzen Menschen und People of Colour gelegen ist.