Internationale Zusammenarbeit

Was wir wollen

  • Die Stadt Hamburg muss sich entwickeln und einen Beitrag zu einer fairen Weltwirtschaftsordnung leisten – im Bereich der eigenen Möglichkeiten sowie durch ihren Einfluss auf die nationale und internationale Politik.
  • In der Internationalen Zusammenarbeit sollte der Senat alle Aktivitäten mit einem partnerschaftlichen Ansatz stärker und nachhaltiger unterstützen.
  • Hamburg sollte deutlich machen, dass Menschen aus Ländern des globalen Südens PartnerInnen sind und nicht nur EmpfängerInnen mildtätiger Großzügigkeit aus den Ländern des Nordens. Damit kann sich ein Bewusstsein entwickeln, dass Entwicklung keine Leistung ist, die nur im Süden erbracht werden muss.
  • Maßnahmen zur Professionalisierung der Internationalen Zusammenarbeit sollten stärker gefördert und gefordert werden. Dazu gehören zum Beispiel Seminare und Trainings zur Stärkung partnerschaftlicher und interkultureller Kompetenz.
  • Die PartnerInnen und ihre Interessen sowie die Verhältnisse vor Ort müssen stärker berücksichtigt werden. Der Senat sollte keine paternalistischen Projekte fördern.
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen in Hamburg und Dar es Salaam sollten stärker eingebunden werden, um ein Konzept für die Zusammenarbeit zu entwickeln.
  • Hamburg muss sich dafür einsetzen, dass ein Austausch nicht am Einreisevisum, das internationalen PartnerInnen manchmal verweigert wird, scheitert.

Diese Forderungen beziehen sich auf die Themenseite "Internationale Zusammenarbeit" [pdf]. Der Arbeitskreis "Entwicklungspolitik in Hamburg" im Eine Welt Netzwerk Hamburg hat seine Position zur Internationalen Zusammenarbeit in der Broschüre "hamburg entwickeln!" ausführlich dargelegt. Das Heft wurde bereits 2008 erstellt. Doch viele Aspekte sind immer noch aktuell, zahlreiche Anliegen und Forderungen bestehen weiterhin.