Postkolonialismus

Was wir wollen

  • Der Hamburgische Senat und die Bürgerschaft sollen sich zur historischen Verantwortung Hamburgs für Kolonialverbrechen bekennen.
  • Die Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit soll in die Arbeit bei der Städtepartnerschaft, die Hamburg mit Dar es Salaam anstrebt, integriert werden.
  • Der deutsche Kolonialismus wird als Thema in Hamburger Schulcurricula verankert.
  • Der »Tanzania-Park« soll zu einer postkolonialen und antirassistischen Erinnerungsstätte umgestaltet werden.
  • Straßen sollen nicht mehr nach Kolonialisten benannt werden. Straßen, die bereits den Namen von Kolonialherren wie Dominik oder Wissmann tragen, sollten nach Persönlichkeiten antikolonialer Befreiungsbewegungen benannt werden.
  • Der Senat sollte einen postkolonialen Kunst- und Erinnerungsraum mit internationaler Ausstrahlung auf der Harburger Schlossinsel oder im Gebiet der HafenCity fördern.
  • Hamburg sollte sich am Entschädigungsfonds der Bundesregierung für die Nachfahren der Opfer des deutschen Völkermords an den Herero beteiligen.

Diese Forderungen beziehen sich auf die Themenseite "Postkolonialismus" [pdf]. Der Arbeitskreis "Entwicklungspolitik in Hamburg" im Eine Welt Netzwerk Hamburg hat seine Position zur Entwicklungspolitik des Hamburger Senats in der Broschüre "hamburg entwickeln!" ausführlich dargelegt. Das Heft wurde bereits 2008 erstellt. Doch viele Aspekte sind immer noch aktuell, zahlreiche Anliegen und Forderungen bestehen weiterhin.