Workshop: Korruptionsprävention
Samstag, 22. Januar 2011, 15.00 Uhr
Der Workshop richtet sich an Vereine und Organisationen, die mit PartnerInnen des globalen Südens zusammenarbeiten und Strategien der Kooperation und Transparenz entwickeln wollen.
In der öffentlichen Debatte über Korruption und Korruptionsbekämpfung ist meist nur die Rede von Beziehungen zwischen Wirtschaft und Staat. Die Zivilgesellschaft wird im Kampf gegen die Korruption in der Regel als Verbündeter betrachtet. Selten wird dabei beachtet, dass Korruption auch in Nichtregierungsorganisationen im Norden und Süden auftritt. Doch lange Zeit war dieses Thema tabu - meinte man bei der Erwähnung von Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit willige SpenderInnen vor den Kopf zu stoßen und im ungünstigeren Falle zu verlieren.
Der Workshop schult anhand von Praxisbeispielen darin, Korruption zu erkennen, damit umzugehen und angemessen auf sie zu reagieren. Er befasst sich mit Schwachstellen und möglichen Einfallstoren für Korruption in der internationalen Projektarbeit.
Konkrete Muster der Korruption werden thematisiert und auf ihre Erscheinungsformen in der Projektarbeit hin analysiert. Dabei kann Korruption intern oder extern verursacht sein und unterschieden werden zwischen der Korruption der Armut, der Korruption der Macht und der Beziehungskorruption. Abschließend werden Vorschläge und Möglichkeiten der Korruptionsprävention für die Projektarbeit aufgezeigt.


