EWNW-Rundbrief April 2015

 Ausgabe vom 09.04.2015

# 01: Editorial .

Liebe Mitglieder, liebe Leser_innen,

ein pralles Programm liegt vor uns und wir sind gespannt, was das vielgepriesene Superjahr der Entwicklungspolitik bereithält. Die Vorlesungen, Workshops und Veranstaltungen des Eine Welt Netzwerks Hamburg stehen auf unserer Website in der rechten Terminleiste: http://www.ewnw.de

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg und vier weitere Initiativen begeben sich wieder auf die Spuren der Migration, der Globalisierung und der kolonialen Hinterlassenschaften in der Stadt – zu Fuß und auf der Hafenbarkasse. Das Programm mit einigen neuen Touren startet am 10. April. Bis Oktober laufen sieben verschiedene Themen-Rundgänge, etwa zu "Lampedusa in Hamburg" und "HafenCity zwischen kosmopolitischem Flair und kolonialen Echos". Außerdem bietet die Hafengruppe Barkassenfahrten zu sechs verschiedenen Themen, etwa "Von Schatzkisten und Pfeffersäcken" und "Immer der Ware nach".
>> http://www.ewnw.de/sites/default/files/hafenrundfahrt2015_web-1.pdf

Wer Informationen rund um Vereinsangelegenheiten sucht, wird im Infodienst Gemeinnützigkeit des Eine Welt Netzwerks Hamburg fündig:
>> http://infodienst.ewnw.de
Neue Meldungen lassen sich dort auch via E-Mail abonnieren.

Herzliche Grüße aus dem EWNW-Büro in Altona!

##          Inhaltsverzeichnis.

01: Editorial

Abschnitt Eins:   Aus Netzwerk und Büro

02: EWNW-Themenspinner am 13.04.2015: „Globales Lernen“
03: Ringvorlesung "Entwicklungspolitik im Praxisschock" ab 14.04.2015
04: Workshop „Besser ohne Kohle“ am 26.04.2015
05: Mitgliederversammlung am 07.05.2015
06: Unternehmen FAIRpflichten - Fairer Handel in der EU am 09.05.2015
07: Alternative Hafenkonferenz am 30./31.05.2015
08: Neues auf Webmap Hamburg Global: „Nicht ohne mein Uran“
09: Eine-Welt-Promo-Programm Globales Lernen: Neue Website und neuer Newsletter
10: Eine-Welt-Promo-Programm Fairer Handel: Abgucken erlaubt - Ideenfindung zur Fairen Woche 2015 am 11.05.2015

Abschnitt Zwei:   Nachrichten – bündig und manchmal kurz

11: Bundesregierung erhöht Mittel für Entwicklungszusammenarbeit
12: De/Koloniales Hamburg
13: Menschenrechtswidriges Racial Profiling
14: VENRO-Positionspapier zur deutschen G7-Präsidentschaft

Abschnitt Drei:   Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen

15: Termine in Hamburg
16: Termine bundeweit und manchmal darüber hinaus
17: Ökumenischer Förderpreis Eine Welt
18: Forum Fairer Handel: Unterschriftenaktion zur Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“
19: Großdemonstration im Braunkohlentagebau Garzweiler
20: Neuerscheinung: Antirassistischer Leitfaden
21: Jobs

Abschnitt Vier:   Schlusslicht
22: Moorburg – Die Dreckschleuder geht an´s Netz
23: Technische Hinweise
24: Impressum

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins:   Aus Büro und Netzwerk.

 

# 02: EWNW-Themenspinner am 13.04.20015: "Globales Lernen" .

Welche Facetten bietet das Globale Lernen in Hamburg? Welche Mitgliedsgruppe behandelt welche Bereiche des Globalen Lernens? Wer hat welche Ziele und Zielgruppen? Was machen die Promotorinnen für Globales Lernen in Hamburg? Wer bildet eigentlich wie genau wen in was und welches Verständnis von Bildungsarbeit liegt dem zugrunde?

Bei unserem monatlichen Mitgliedertreffen möchten wir im April Hamburgs Akteurinnen und Akteure des Globalen Lernens zusammenbringen, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu sehen und ggf. gemeinsame Forderungen zu entwickeln. Was muss die Stadt Hamburg vorantreiben, um optimale Bedingungen für das Globale  Lernen bzw.  für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zu schaffen und wie kann das EWNW in dem Bereich unterstützend tätig sein?

Der April-Themenspinner findet in der Open School 21 statt. Die Promotorin für Globales Lernen Nicole Vrenegor begrüßt uns dort. Wir kommen ins Gespräch über die Chancen und Möglichkeiten des Globalen Lernens  und reflektieren die eigenen und strukturellen Grenzen in der BNE-Bildungsarbeit.

Anmeldung bitte bei mailto:ines.budarick@ewnw.de

Ort: Open School 21, 3. Stock, Roter Raum, Nernstweg 32-34

Zeit: 17 bis19 Uhr

Themenspinner
Das monatliche Mitgliedertreffen des Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

Wir wollen das Netzwerk enger knüpfen, neue Verbindungen schaffen, gemeinsame Ziele entwickeln und Kooperationsmöglichkeiten entdecken!
Wer ist Mitglied im Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.? Was machen die genau? Wo sitzen die überhaupt und wer macht dort die ganze Arbeit? Was haben die schon erreicht? Wo hapert es? Wer braucht vielleicht auch weitere Unterstützung? Und was passiert eigentlich im EWNW-Büro in der Großen Bergstraße?

Wir laden vor allem unsere Mitglieder, aber auch Kooperationspartner und andere Interessierte sehr herzlich zu den regelmäßigen Themenspinner-Treffen ein. Jeden zweiten Montag im Monat ist der Abend dafür!

Ines Budarick und Mina Ringel vom EWNW-Büro koordinieren und leiten die monatlichen Treffen, die an verschiedenen Orten und zu wechselnden Themen stattfinden. Im Idealfall treffen wir uns bei den Gruppen vor Ort. Wenn das nicht möglich ist, suchen wir gerne für den Abend einen passenden Raum. Wir haben schon einige Ideen, freuen uns aber auch sehr über Themenvorschläge von euch!

# 03: Ringvorlesung "Entwicklungspolitik im Praxisschock" ab 14.04.2015

Die Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg (Society for international Development SID) lädt, in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg, zur Ringvorlesung "Entwicklungspolitik im Praxisschock".

Dem Idealismus beim Berufseintritt folgt oft der Praxisschock, ein deutlicher Kontrast des Berufslebens mit dem Gelernten. Das ist in der Entwicklungspolitik nicht anderes. Wer mit Idealen und Ideen im Handgepäck einen sinnvollen Job in Entwicklungs- und Hilfsorganisationen sucht, trifft im Alltag auf Herausforderungen politischer, aber auch persönlicher Natur. In der Praxis gibt es mehr Tiefen und Höhen, als Politik und Theorie ahnen lassen.

Wir haben Fachleute eingeladen, die jüngst aus Auslandsprojekten zurückgekehrt sind. Es sind Consultants, aber auch leitende Fachkräfte aus staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen sowie aus Unternehmen darunter. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich nach einer akademischen Ausbildung beruflich in der Entwicklungszusammenarbeit behaupten konnten und dabei grenzüberschreitend tätig sind. Wie haben sie es geschafft, angesichts der hohen Ansprüche mit Schwierigkeiten umzugehen und das Scheitern zu meistern? Worauf achten sie, um persönlich zu bleiben und zu wachsen? Welche Haltungen gibt es für den Umgang mit Kulturschock, Korruption, Neokolonialismus und andern Widrigkeiten? Wie ist es wirklich um Ownership und Augenhöhe der Partner bestellt? Wo hören die Probleme auf und fangen die Dilemmata an? Wie gelingt es, sich selbst zu reflektieren und die Begeisterung aufrecht zu halten?

Ort: Universität Hamburg, Hauptgebäude ESA 1, Hörsaal C, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg (Nähe Bahnhof Dammtor)

Termine: Dienstags, 18 bis 20 Uhr (14.04. bis 08.07)
>> http://www.sid-hamburg.de/ringvorlesung2015

# 04: Workshop „Besser leben ohne Kohle“ am 26.04.2015

Am Beispiel des Rohstoff-Konzerns Glencore berichten die kolumbianischen Anwält_innen Gloria Holguín und Rafael Figueroa über die massiven Folgen des Kohleabbaus auf Mensch und Umwelt in Kolumbien: Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen, aber auch Steuervermeidung und Gewerkschaftsfeindlichkeit. Zugleich ist Deutschland einer der Hauptimporteure kolumbianischer Steinkohle. Die wird hier in Kohlekraft- oder Stahlwerken verfeuert.

Gloria Holguín und Rafael Figueroa sind Anwält_innen der NGO Pensamiento y Acción Social (PAS). Sie berichten über die negativen Folgen des Kohleabbaus und über die wenig nachhaltige Geschäftspraxis von Glencore. Auf ihrer Rundreise stellen sie ihren Schattenbericht zu Glencores Nachhaltigkeitsberichten vor. Ihr Bericht ist das Resultat von über drei Jahren Recherchen sowie der Begleitung lokaler Gemeinschaften im Einflussbereich von Glencores Kohle-Tagebau im Department Cesar. Die Kohlenminen belasten die Umwelt, das Mikroklima und die Vegetation in hohem Maße, die Bevölkerung muss den riesigen Tagebau-Minen weichen. Die Arbeiter_innen beklagen Glencores gewerkschaftsfeindliches Verhalten. Auch im Umgang mit Anwohner_innen und in Bezug auf die Menschenrechte lässt der Konzern die notwendige Sorgfaltspflicht vermissen. Zudem ist Glencores Geschäftsstruktur in Kolumbien intransparent und offensichtlich darauf ausgelegt, Steuern und Abbaugebühren mit allen Mitteln zu reduzieren. Nach fast 30 Jahren Kohleabbau zählen die Kohlereviere zu den Regionen Kolumbiens mit der niedrigsten Lebensqualität.

Wir werden ebenfalls kurz die Kohle-Verstromung in Deutschland und Hamburg darstellen. Miteinander wollen wir über Alternativen ins Gespräch kommen.

Datum: Sonntag, den 26.04.2015

Uhrzeit: 10 bis 15:30 Uhr

Ort: Centro Sociale, Sternstraße 2, Hamburg (Nähe U-Bahn Feldstraße)

Veranstalter: Kolumbiengruppe und Gegenstrom Hamburg in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 22. April: mailto:gerrit.hoellmann@ewnw.de, Tel. 040 358 93 86

# 05: Mitgliederversammlung am 07.05.2015 .

Die Mitgliederversammlung des Eine Welt Netzwerks Hamburg findet am Donnerstag, den 07.05.2015, um 18:30 Uhr in der W3 statt.

Tagesordnung und weitere Informationen: >> http://www.ewnw.de/event/ewnw-mitgliederversammlung

# 06: Unternehmen FAIRpflichten -Fairer Handel in der EU am 09.05.2015 .

"Fair Trade" und "Fairer Handel" sind keine gesetzlich geschützten Begriffe. Verbände und Unternehmen haben ihre eigenen Standards geschaffen mit teils unterschiedlich hohen Anforderungen.

Kann ein einheitlich geregeltes EU-Siegel zum fairen Handel, ähnlich dem Bio-Siegel, mehr Klarheit für Konsument_innen schaffen? Benötigt es strengere gesetzliche Verpflichtungen an Unternehmen in der EU, Menschenrechte und Umweltstandards entlang der Wertschöpfungskette einzuhalten? Welche Maßnahmen können auf EU-Ebene umgesetzt werden, um Globalisierung und Handel gerechter zu gestalten?

Eine Diskussion am Weltladentag im Europäischen Jahr der Entwicklung mit Vertreter_innen aus Politik, Gewerkschaften und Fairem Handel.

Referent_innen geben wir demnächst bekannt.

Samstag, 9. Mai 2015, 17:30 bis 19 Uhr

Ort: Veranstaltungsraum in der Rathauspassage, Rathauspassage unter dem Rathausmarkt, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Veranstalter: Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. und hamburg mal fair

Weitere Informationen: Gerrit Höllmann, Telefonnummer: 040 3589386, E-Mail-Adresse gerrit.hoellmann@ewnw.de
>> http://www.ewnw.de/event/diskussion-unternehmen-fairpflichten-fairer-handel-der-eu

# 07: Geschäfte ohne Rücksicht auf Verluste? Alternative Hafenkonferenz am 30./31.05.2015 .

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg, Mitgliedsgruppen und Partnerorganisationen laden für den 30. und 31. Mai zur alternativen Hafenkonferenz ein. Sie fragen nach dem Preis, der für die Geschäfte rund um den Hafen zu zahlen ist. Wer profitiert und wer zahlt drauf?

Die Konferenz beleuchtet den Handel mit Uran und Kohle, die Rüstungsexporte, die Rechte der Seeleute sowie Umweltaspekte wie zum Beispiel die Elbvertiefung. Im Fokus stehen auch die Abbau-, Arbeits- und Umweltbedingungen in den Ländern des Globalen Südens sowie die vielfältigen Interventionsmöglichkeiten gegen gefährliche und menschenverachtende Praktiken an der Elbe und anderswo.

Die Konferenz fragt, was ist, was sich ändern soll und wie ein anderer Hafen aussehen kann. Was passiert, wenn nicht alles tiefer, schneller und größer geht? Mit Diskussionen, Vorträgen, Ausstellungen, Filmen, Fahrradtouren und einer Hafenrundfahrt nimmt sie verschiedene Aspekte rund um den Hafen in den Blick. Wir laden alle herzlich ein, die sich informieren, austauschen und vernetzen wollen!

Anlass unserer alternativen Konferenz ist der Welthafenkongress der International Association of Ports and Harbors (IAPH), der vom 1. bis 5. Juni 2015 in Hamburg abgehalten wird und auf dem sich das Who ist Who der Hafenwelt versammelt: aus der Politik, der Verwaltung, aus Verbänden und Unternehmen.

Ort am Samstag, den 30. Mai (barrierefrei):
SOAL e.V.,Große Bergstraße 154, 22767 Hamburg (S-Bahn Altona)

Orte am Sonntag, den 31. Mai:
10.30 Uhr Hafenrundfahrt Gegen den Strom!: Anleger Vorsetzen/City Sporthafen Zugang von U-Bahn Baumwall, Ausgang Überseebrücke

13.30 Uhr Fahrradtour durch den Hafen: Alter Elbtunnel (Eingang auf der St. Pauli Seite) um 13.30 Uhr

Veranstalter:
Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. sowie:
Anti-Atom-Büro Hamburg, attac Hamburg, Bürgerinitiative Hamburg für die Elbe, FIAN, Förderkreis „Rettet die Elbe“ eV, Gegenstrom, Gruppe SAND, Hafengruppe Hamburg, Initiative Mexiko, NOlympia

Eintritt ist frei, Spenden erwünscht

Anmeldung bitte bis zum 28.5.2015 bei gerrit.hoellmann@ewnw.de

Im Saal ist die Ausstellung „keine Atomtransporte durch Hamburg und anderswo“ der Gruppe SAND zu sehen.

Weitere Informationen und Programm: >> http://www.ewnw.de/event/alternative-hafenkonferenz-geschaefte-ohne-ruecksicht-auf-verluste

# 08: Neues auf Webmap Hamburg Global: Gespräch mit Hapag Lloyd über Atomtransporte im Hamburger Hafen .

Hapag-Lloyd will vorerst nicht aus dem Atomtransporte-Geschäft aussteigen. Das ergab ein Gespräch zwischen Delegationen der Reederei und ROBIN WOOD, das am 26. Februar 2015 am Hauptsitz des Unternehmens in Hamburg stattfand. Mit Blick auf die laufenden Koalitionsgespräche in Hamburg fordert ROBIN WOOD SPD und Grüne auf, die Sperrung des Hamburger Hafens für Atomtransporte und ein entsprechendes Umschlagverbot durch Hapag-Lloyd und die HHLA (Hamburger Hafen und Logistik AG) in den Koalitionsvertrag aufzunehmen.

Die neue Regierung will laut Koalitionsvertragsentwurf bei relevanten Unternehmen darauf hinwirken, “im Wege der Selbstbeschränkung auf den Umschlag und seeseitigen Transport” von radioaktiven Kernbrennelementen im und durch den Hamburger Hafen zu verzichten. Details sind noch nicht bekannt, insbesondere nicht, auf welche Stoffe sich der Verzicht genau bezieht. Aber immerhin ein Teilerfolg für alle, die seit Jahren an dem Thema arbeiten!

>> https://www.hamburg-global.de/v1.0/placemarks/102

Mach mit beim Stadtplan der Globalisierung!

Woher kommt die Kohle, die im Hansaport lagert? An welchen Orten sehen wir Spuren der Kolonialvergangenheit? Wo landen die Waffen, die in Hamburg produziert werden? Webmap Hamburg Global, ein Projekt des Eine Welt Netzwerks Hamburg, versammelt das Wissen von engagierten Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen. Sie markieren auf dem Stadtplan Orte rund um die Themen Migration, Hafen und Handel, Postkoloniales und Energiepolitik. Die Spots verdeutlichen, inwieweit der Reichtum hier mit der Armut in vielen Ländern zu tun hat. Sie zeigen auch Ausgrenzung und Entwürdigung in Hamburg und beleuchten Initiativen, die dagegen etwas unternehmen.

Auf Webmap Hamburg Global könnt ihr Orte der Globalisierung anschauen, selber eintragen oder kommentieren!

So geht´s: >> https://www.hamburg-global.de/v1.0/pages/4

# 09: Eine-Welt-Promo-Programm Globales Lernen: Mehr als ein neuer Anstrich .

Ein modifiziertes Logo und eine neue Schrift - Die Open School 21 hat einen neuen Anstrich! Aber nicht nur das: Auf der Website hat sie für Referent_innen und Interessierte eine kommentierte Film- und Literaturliste zusammengestellt. Auch für Lehrende gibt es eine praktische Linkliste mit Anbietern im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globalem Lernen. Zudem liefert sie einen Überblick über die Hamburger Rahmenpläne in Bezug auf BNE.

Neu ist auch das Newsletterangebot. Getrennt nach Grundschule/Sekundarstufen und OpenSchool Community bieten die Newsletter Informationen zum Angebot der Open School, Neuerungen im Organisationsablauf sowie zu themenrelevanten News.
>> http://www.openschool21.de

# 10: Eine-Welt-Promo-Programm Fairer Handel: Abgucken erlaubt - Ideenfindung zur Fairen Woche 2015 am 11.05.2015 .

Haben Sie Ideen für die Faire Woche, die Sie nicht alleine umsetzen können oder möchten Sie in diesem Jahr etwas anderes als die letzten Jahre organisieren, Ihnen fehlen aber Anregungen?

Unter dem Motto "Abgucken erlaubt“ lädt die Fair Trade Stadt Hamburg ein, sich über vergangene und geplante Aktionen im Rahmen der Fairen Woche auszutauschen und mit anderen Akteuren zu vernetzen.

Die Faire Woche findet in diesem Jahr vom 11. bis 25. September statt. Seit 2006 wird die Faire Woche in Hamburg von Mobile Bildung e.V. koordiniert. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg koordiniert den Veranstaltungsflyer zur Fairen Woche.

Geben Sie bitte bis zum 8. Mai per E-Mail an info@fairtradestadt-hamburg.de Bescheid, ob Sie dabei sind. Schreiben Sie uns auch gerne, wenn Sie nicht dabei sein können, aber über zukünftige Treffen dieser Art informiert werden möchten.

11.05.2015, 18:30 Uhr, Stresemannstraße 374 (Mobile Bildung/Fair Trade Stadt Hamburg)

>> http://www.faire-woche.de
>> http://www.fairtradestadt-hamburg.de/

 [Ende des Abschnitts Aus Netzwerk und Buero].

## Abschnitt Zwei:   Nachrichten - bündig und manchmal auch kurz.

# 11: Bundesregierung erhöht Mittel für Entwicklungszusammenarbeit .

Am 18. März 2015 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf des Nachtragshaushalts 2015, die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2016 sowie den Finanzplan bis 2019 vorgestellt. Für positive Überraschung sorgte dabei das angekündigte zweite Entwicklungshilfe-Paket (Official Development Assistance – ODA) dieser Legislaturperiode: Mittel in Höhe von mehr als 8,3 Milliarden Euro zusätzlich sollen bis 2019 für Entwicklungspolitik zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit dem ersten ODA-Paket zu Beginn dieser Legislaturperiode sieht die Bundesregierung für 2014–2019 damit rund 10,3 Milliarden Euro zusätzliche ODA-Mittel vor.

Zu den Schwerpunkten der Mittelverwendung zählen laut Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Projekte zur Hungerbekämpfung sowie zum Klima- und Ressourcenschutz, zur Eindämmung von Fluchtursachen, zur Anhebung ökologischer Standards in Lieferketten und zur Stärkung von Gesundheitssystemen.

Viele entwicklungspolitische Organisationen und Initiativen begrüßten den Beschluss grundsätzlich, äußerten aber auch Kritik. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) weist darauf hin, dass trotz angekündigter Mittelaufstockung weiterhin eine kritische Beobachtung der Mittel zu- und Abflüsse nötig sei. Entscheidend sei, dass es sich um neue Mittel handelt und diese auch wirklich für Entwicklungszusammenarbeit verbucht werden könnten. Auch Brot für die Welt merkte an, dass konkrete Schritte für eine kohärentere Gesamtpolitik der Bundesregierung nötig seien, um den globalen Zukunftsaufgaben gerecht zu werden.

Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik und Anja Hajduk, Mitglied im Haushaltsausschuss sagten: „Das zuständige Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) bekommt nur ein Drittel des angekündigten Großpakets um tatsächlich ODA-Quote relevante Maßnahmen zu finanzieren. Die Verteilung der Mittel über die Ministerien lässt keine strategische Linie erkennen und zerstückelt die Koordinierungsfunktion des BMZ.“ Außerdem scheine wahr zu werden, was die Entwicklungsländer schon lange befürchteten: die Bundesregierung spiele die Mittel für Klima und Entwicklung gegeneinander aus – zu Lasten der langfristigen Entwicklungsziele. Bislang rechne Minister Müller fröhlich jeden Euro mehrmals an, für Klimaprojekte und gleichzeitig für Entwicklungsprojekte.

Weitere Infos:
>> VENRO-Pressemitteilung zur geplanten Mittelerhöhung für EZ
http://venro.org/presse/?presseUID=54&v=0&cHash=3a688f871e439bc71375591721e06f81
>> Pressemitteilung von Brot für die Welt
http://www.brot-fuer-die-welt.de/presse/pressemeldung.html?no_cache=1&tx_aspresse_pi1[item]=2189&tx_aspresse_pi1[backLink]=642&cHash=f688d155446c4556bab799e533bc536a
>> Pressemitteilung von Uwe Kekeritz, MdB Bündnis 90/Die Grünen
http://www.uwe-kekeritz.de/pm.html?&tx_ttnews[tt_news]=6830&cHash=fac0fe824e1b67fa55df1ddb64731dcd

# 12: De/Koloniales Hamburg .

Tania Mancheno (Politologin, Aktivistin Hamburg Postkolonial)und Jürgen Zimmerer (Prof. Afrikanische Geschichte, Universität Hamburg)haben im Januar 2015 Hamburgs Umgang mit seiner kolonialen Vergangenheit beleuchtet. Hamburg hat als erste deutsche Großstadt beschlossen, das „koloniale Erbe“ umfassend aufzuarbeiten und einen Neustart in der „deutschen Erinnerungskultur“ zu wagen. Wer ist an dem Prozess der Dekolonisierung des öffentlichen Raumes beteiligt und welche gesellschaftlichen Veränderungen bewirkt das? Die Kolonialzeit – für viele ist sie Vergangenheit, doch sie ist allgegenwärtig.

Hier eine Video-Dokumentation von einem Teil der Veranstaltung „De/Koloniales Hamburg“, Stadtgespräch. Metropolitane Perspektiven, Stadtkuratorin Hamburg, 14. Januar 2015:
>> https://vimeo.com/118265889

# 13: Menschenrechtswidriges Racial Profiling .

Anlässlich des UN-Anti-Rassismus-Tages am 21. März weist das Deutsche Institut für Menschenrechte auf die Schwierigkeiten hin, auf die Betroffene in Deutschland stoßen, wenn sie sich rechtlich gegen diskriminierende Polizeikontrollen wehren wollen. Das Institut fordert erneut die Streichung des § 22 Absatz 1 a) Bundespolizeigesetz. Dazu erklärt Petra Follmar-Otto, Leiterin der Abteilung Menschenrechtspolitik Inland/Europa: “Die weite Ermächtigungsgrundlage in Paragraf 22 Absatz 1 a) Bundespolizeigesetz berechtigt die Polizei, ohne konkrete Verdachtsmomente jede Person zu kontrollieren. Zugleich gibt das Gesetz das Ziel vor, illegale Migration zu verhindern. Damit führt das Gesetz faktisch zu Kontrollen anhand äußerer Merkmale wie etwa der Hautfarbe. Das ist jedoch wegen des Verbots rassistischer Diskriminierung im Grundgesetz und internationalen Menschenrechtsverträgen unstreitig verboten.

Video-Interview mit Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (17.03.2015): “Zugang zum Recht – Racial Profiling”. Eine der größten Hürden für Schwarze Menschen und People of Colour sei das Problem, dass wir in Deutschland noch am Anfang der Debatte um Racial Profiling stehen: >> https://vimeo.com/122626618

Weitere Informationen:
>> http://hhpostkolonial.wordpress.com/2015/03/21/racial-profiling/#more-780

# 14: VENRO-Positionspapier zur deutschen G7-Präsidentschaft .

vom 7. bis zum 8. Juni 2015 treffen sich die Staats- und Regierungschefs der wirtschaftsstärksten Industrienationen zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau bei München. Die G7-Präsidentschaft liegt in diesem Jahr bei Deutschland. Neben Weltwirtschaft, Außen- und Sicherheitspolitik wird es auch um Entwicklungspolitik, Gesundheit und die anstehenden UN-Konferenzen zum internationalen Klimaschutz und zur Post-2015-Agenda gehen.

VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung haben das gemeinsame Positionspapier „Eine neue Politik für globale Gerechtigkeit – zivilgesellschaftliche Forderungen zur deutschen G7-Präsidentschaft“ auf Deutsch und Englisch herausgegeben. In dem Papier fordern VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung die Bundesregierung dazu auf, ihre Präsidentschaft dazu zu nutzen, eine neue Politik einzuleiten: Sie muss den G7-Gipfel als wichtigen Schritt zur Überwindung weltweiter Ungleichheit und für nachhaltiges Wirtschaften unter Berücksichtigung der planetarischen Grenzen nutzen.

Die Themenschwerpunkte des Papiers orientieren sich an der Agenda des offiziellen G7-Programms und schließen Themen wie globale Wirtschaft zwischen Wachstum und globaler Gerechtigkeit, Klimawandel und erneuerbare Energien, Gesundheit und die Stärkung von Frauen bei Selbstständigkeit und beruflicher Bildung ein.
>> http://venro.org/uploads/tx_igpublikationen/Neue_Politik_fuer_Globale_Gerechtigkeit.pdf

[Ende des Abschnitts Nachrichten - bündig und manchmal auch kurz].

## Abschnitt Drei:   Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen.

# 15: Termine in Hamburg .

Die Veranstaltungen des Eine Welt Netzwerks Hamburg sind in der Terminspalte auf >> http://www.ewnw.de zu finden.

Weitere Hamburg-Termine, vor allem der EWNW-Mitglieder, gibt es in den wöchentlichen Veranstaltungshinweisen des Eine Welt Netzwerks Hamburg, die Sie unter >> http://www.ewnw.de/content/info-bestellung abonnieren können.

# 16: Termine bundesweit und darüber hinaus .

18.04.2015: Weltweiter dezentraler Aktionstag gegen TTIP
Attac Deutschland ruft gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in der ganzen Welt zum globalen Aktionstag („Global Day of Action“) am 18. April 2015 auf, um die Freihandels- und Investitionsschutzabkommen der Konzerne zu stoppen und eine Wirtschaftspolitik zu fordern, die den Menschen dient und die Umwelt schützt. TTIP, CETA, TiSA in die Tonne! Demokratie und soziale Rechte statt Handelspolitik für Konzerne!
>> https://www.globaltradeday.org

24.04. bis 07.11.2015 Seminarreihe „Selbstevaluation in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit“, verschiedene Orte
Brot für die Welt und Engagement Global laden zu dieser Fortbildung ein. Sie wird in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland (agl) angeboten.
>> http://info.brot-fuer-die-welt.de/blog/selbstevaluation-entwicklungspolitischen-0

25. und 26.04.2015, Königswinter
Dreaming, Thinking, Acting

Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev) lädt ein zu "Dreaming, Thinking, Acting - Ideenwerkstatt für globales Engagement".
>> http://www.bezev.de/werden-sie-aktiv/inklusion-kennt-keine-grenzen/ideenwerkstatt.html

14. bis 17.05.2015, Münster
BUKO37. Stop. Future_unwritten.

Dieses Jahr geht es um Internationalismus und transnationale Solidarität in Zeiten von Krisen, Kriegen und Rassismus. Erfahrungen mit und Perspektiven von transnationaler emanzipatorischer Praxis und Organisierung werden zur Diskussion gestellt.
>> http://www.buko.info/aktuelles/news/datum/2015/03/04/save-the-date-buko37

14.05. bis 8.06.2015, bundesweit, auch in Hamburg
Der Gipfel ruft, wir kommen alle!

Transnationale Mobi-Tour für Bewegungsfreiheit, Autonomie und Gutes Leben statt G7, u.a. mit Aktivist_innen aus Kolumbien, Tunesien, Honduras und Mexiko.
>> http://www.buko.info/aktuelles/news/datum/2015/02/10/rundreisekarawane-stop-g7

# 17: Ökumenischer Förderpreis Eine Welt .

Brot für die Welt und der Katholische Fonds schreiben den 4. Ökumenischen Förderpreis Eine Welt aus. Mit dem Preis wird das entwicklungspolitische Engagement der über 1000 Projekte gewürdigt, die die beiden kirchlichen Träger im Inland fördern. Er wird in den Kategorien "Klimagerechtigkeit", "Entwicklungspolitik global" und "Kirchliche Partnerschaftsarbeit" mit jeweils 3.000 Euro vergeben.

Teilnehmen können alle Gruppen und Initiativen, deren Projekte in den Jahren von 2011 bis 2014 von Brot für die Welt oder vom Katholischen Fonds gefördert worden sind. Die Projekte sollen bis zum 30.06.2015 abgeschlossen sein. Bewerbungsfrist ist der 31. Mai 2015. Sie werden von einer Jury nach der Innovation und Originalität des Projektes, der Nachhaltigkeit des Bildungskonzeptes und der Gestaltung der Projekt-Präsentation beurteilt.
>> http://info.brot-fuer-die-welt.de/sites/default/files/blog-downloads/flyer_4_oekumenischer_foerderpreis_0.pdf

# 18: Forum Fairer Handel: Unterschriftenaktion zur Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“ .

Unsere Alltagsprodukte – seien es Südfrüchte, Textilien oder elektronische Geräte – haben meistens einen langen und verzweigten Herstellungsweg hinter sich. Immer wieder werden schwere Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten entlang globaler Lieferketten bekannt. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt daran beteiligt oder profitieren davon. Bislang gibt es keine verbindlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen und es ist kaum möglich, sie bei Menschenrechtsverstößen oder Umweltschäden zur Rechenschaft zu ziehen.

2016 könnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich daher im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.” für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein.
>> http://www.forum-fairer-handel.de/?id=280

# 19: Großdemonstration im Braunkohlentagebau Garzweiler .

Ein Bündnis aus Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, Entwicklungsorganisationen und Gewerkschaften ruft zur Großdemonstration für den Kohleausstieg auf. Am 25. April 2015 wollen die Klimaschützer_innen und Klimaschützer im Braunkohlentagebau Garzweiler mit einer 7,5 Kilometer langen Menschenkette für den Stopp der Tagebaue und das Ende der Kohleverstromung werben. Zum Trägerkreis der Anti-Kohle-Kette 2015 gehören der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BUNDjugend, campact, GREENPEACE, die klima-allianz deutschland, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sowie die Bürgerinitiative „Stop Rheinbraun”.

Die Initiatoren erhoffen sich von der Menschenkette ein deutliches Signal für eine beschleunigte Energiewende. Die Veranstalter_innen rechnen mit mindestens 5.000 Teilnehmenden aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.
>> www.anti-kohle-kette.de

# 20: Neuerscheinung: „Antirassistischer Leitfaden“ .

Der rassismuskritische Leitfaden zur Erstellung von Lehrmaterialien richtet sich an Lehrkräfte, Studierende, Schulbuchverlage und Kultusministerien. Er wurde von Expert_innen aus Forschung und Praxis entwickelt - als eine Antwort auf die deutliche Kritik der Schulbuchstudie "Migration und Integration" im Auftrag der Bundesregierung. Herausgegeben wurde er vom Projekt Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel (LEO) beim Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamtes Mitte von Berlin und von Elina Marmer, IMAFREDU-Projekt Hamburg.

Der Leitfaden kann sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch bei der Schulbuchproduktion zur Hand genommen werden. Modupe Laja, eine der Autor_innen erklärt: "Schulbücher reproduzieren auch heute noch kolonialrassistische Darstellungen von Afrika und Menschen afrikanischer Herkunft. Im Fokus des Leitfadens steht deshalb Bildungsarbeit zu Schwarzsein, Afrika und afrikanischer Diaspora. Studien erkennen den negativen Einfluss von rassistischen Bildern auf den Umgang miteinander - diese Erfahrungen machen Schwarze Schülerinnen und Schüler im Schulalltag."

Der Leitfaden kann gegen 5 Euro Schutzgebühr zzgl. Porto bestellt werden: mailto:yonas.endrias@ba-mitte.berlin.de

Download kostenlos: http://www.elina-marmer.com/wp-content/uploads/2015/03/IMAFREDU-Rassismuskritischer-Leiftaden_Web_barrierefrei-NEU.pdf

# 21: Jobs .

AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
sucht ab sofort Mitarbeiter_innen Front-Office in Teilzeit
>> https://www.afs.de/mitarbeiterinnen-front-office.html

Campact e.V. - Kampagnen für eine lebendige Demokratie
sucht zum 15. Juni oder früher eine_n IT-Architekt_in und Linux-Systemadministrator_in für Cloud- und Webapplikationen
>> https://www.campact.de/campact/jobs/infos/

[Ende des Abschnitts Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen].

## Abschnitt Vier:   Schlusslicht.
 

# 22: Moorburg: Die Dreckschleuder geht ans Netz .

Vor wenigen Wochen ist in Hamburg Moorburg eines der größten und modernsten Kohlekraftwerke Europas ans Netz gegangen. Aber: Das Kraftwerk ist zu teuer, zu schmutzig, zu wenig effizient. Mit einer Leistung von 1.640 Megawatt soll es so viel Strom erzeugen können, dass damit fast der gesamte  Strombedarf der Stadt Hamburg gedeckt wäre. Das Kraftwerk wird etwa doppelt so viel Kohlendioxid ausstoßen wie der gesamte Hamburger Straßenverkehr.

Kohlekraftwerke sind vor allem wegen der CO2-Belastung umstritten. Um Moorburg gibt es jetzt allerdings noch aus einem ganz anderen Grund Streit: wegen der (kostenlosen) Entnahme von Wasser zur Kühlung des Kraftwerks aus der Elbe und der ausgeblieben Alternativprüfung. Deshalb klagt nun sogar die EU-Kommission - wegen Planungsfehlern.

Übrigens: 2012 waren in Ghana 2.120 Megawatt Stromleistung installiert. Moorburg hat eine Leistung von 1.654 Megawatt. Damit hat allein das Hamburger Kraftwerk Moorburg fast so viel Leistung wie im gesamten westafrikanischen Land mit seinen rund 26 Millionen Einwohner_innen installiert ist.

Mehr zu Vattenfalls Kohle auf Webmap Hamburg Global:
>> https://www.hamburg-global.de/v1.0/placemarks/60

[Ende des Schlusslichts]

# 23: Technische Hinweise .

Der formale Aufbau dieses Rundbriefes orientiert sich am 'Text E-Mail-Newsletter Standard' (TEN S). Der Zweck dieses Standards ist es, in textbasierten E-Mail-Newslettern die Orientierung zu vereinfachen, vor allem für diejenigen mit Seh-Beeinträchtigungen, die Geräte und Programme zur Sprachausgabe oder andere spezielle Zugriffstechniken verwenden.

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[Ende Technische Hinweise] .

# 24: Impressum .

Rundbrief des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V.

Der Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg gibt in unregelmäßigen Abständen einen Rundbrief heraus und verschickt ihn an Mitglieder und weitere Interessierte.

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg freut sich über Hinweise, Verbesserungsvorschläge, Nachrichten und Artikel für den Rundbrief – vor allem von den Mitgliedern, aber auch von Kooperationspartnern und anderen Interessierten! mailto:anke.schwarzer@ewnw.de

Herausgeber:
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