EWNW-Rundbrief Dezember 2015

Ausgabe vom 10.12.2015

# 01: Editorial.

Liebe Mitglieder, liebe Leser_innen,

nach den schrecklichen Terrorakten in Paris versammelten sich in der Hamburger Innenstadt fast 2000 Menschen, um ein Zeichen gegen Terror zu setzen. Das ist gut so. Die Kundgebung auf dem Domplatz stand unter dem Motto "Vereint dem Terror entgegenstellen - Freiheit und Demokratie verteidigen". Auch die Glocken der Sankt-Petri-Kirche läuteten.
Jedoch kommt ein bitteres Gefühl auf, wenn die Opfer ähnlicher Anschläge hierzulande kaum Anteilnahme finden: Seien es die Terrorakte von Al-Shabat, IS, Al-Quaida oder Boko Haram. Sei es im Irak, in Somalia, in Nigeria, in Ankara, in Nairobi oder Beirut.
Der französisch-libanesische Student Joey Ayoub hat kurz nach den Anschlägen in Paris und Beirut zu diesem Aspekt einen Blog-Beitrag verfasst. Darin schreibt er: „These have been two horrible nights. The first took the lives of over 40 in Beirut, the second took the lives of over 100 in Paris. … It also seems clear to me that to the world, my people’s deaths in Beirut do not matter as much as my other people’s deaths in Paris. ‘We’ don’t get a safe button on Facebook. ‘We’ don’t get late night statements from the most powerful men and women alive and millions of online users.“ Sein kompletter Text ist hier zu finden: >> http://hummusforthought.com/2015/11/14/beirut-paris/
Mehr dazu auch in den taz-Kommentaren der Journalistin Charlotte Wiedemann, aktuell vom 9. Dezember (leider nicht online) oder, etwas älter, hier: >> http://www.taz.de/Schlagloch-Rassismus/!5031077/

Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) hat ein interessantes Positions- und Forderungspapier zu Flucht und Migration vorgelegt. Es heißt „Fluchtursachen: Globale Faktoren – globale Verantwortung“: >> http://www.ven-nds.de/11-aktuell/aktuell/1418-positionspapier-fluchtursachen-globale-faktoren-globale-verantwortung

Haben Sie/habt ihr Berichte, News und Hinweise für den Rundbrief? Dann bitte an info@ewnw.de mit dem Betreff „Rundbrief“ mailen. Hinweise auf Veranstaltungen in Hamburg erscheinen wie gehabt in den wöchentlichen EWNW-Veranstaltungshinweisen.

Herzliche Grüße aus dem EWNW-Büro in Altona!
Wir wünschen allen schöne Feiertage und ein gutes, friedliches neues Jahr!

##     Inhaltsverzeichnis .

01: Editorial

Abschnitt Eins: Aus Netzwerk und Büro.

02: Hamburger Petition gegen Rüstungsexporte
03: Bericht „Nachhaltige Entwicklungsziele umsetzen“
04: Bericht „Kinder auf der Flucht“
05: Seminar "Partizipatives Theater für einen sozial-ökologischen Wandel"
06: SOWAS e.V. sucht Unterstützung für Buchhaltung
07: Neues aus der Geschäftsstelle
08: Konfliktmoderation rund um das Projekt moveGLOBAL/GLOKAL
09: Neues Mitglied AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
10: Beratung für Initiativen und Vereine
11: Infodienst Gemeinnützigkeit
12: Eine-Welt-Promotor_innen-Programm

Abschnitt Zwei: Nachrichten – bündig und manchmal kurz.

13: Monitoring der Sustainable Devolopment Goals (SDG)
14: Neue Mitglieder im Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik
15: Keine faulen Deals auf Kosten von Flüchtlingen

Abschnitt Drei: Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen.

16: Termine in Hamburg
17: Termine bundeweit und manchmal darüber hinaus
18: Neuer Bildungsbaustein „Welthandel – Einmischen für Gerechtigkeit“
19: Neues Buch zur Anti-Atom-Bewegung
20: Café-Treff und kostenlose Deutschkurse für geflüchtete Frauen in Altona
21: Entwicklungspolitik-Schulwettbewerb 2015/16 des Bundespräsidenten
22: Neue Borschüre „Wachstum ohne Ende?“
23: pbi Kolumbien und pbi Guatemala suchen Freiwillige
24: Smartphones im Fairness-Test
25: ASA-Stipenden: Bis zum 10. Januar bewerben!

Abschnitt Vier: Schlusslicht.

26: Weltklimakonferenz: Hamburg fehlen die Antworten
27: Technische Hinweise
28: Impressum

[Ende Inhaltsverzeichnis].

## Abschnitt Eins: Aus Büro und Netzwerk.

 

# 02: Hamburger Petition gegen Rüstungsexporte .

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg ruft gemeinsam mit anderen Unterzeichner_innen und der Hamburger Initiative gegen Rüstunsgexporte dazu auf, sich an der Online-Petition gegen Rüstungsexporte zu beteiligen. Sie richtet sich an Bürgerschaft und Senat der Freien und Hansestadt Hamburg sowie an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der Hamburger Hafen ist Drehscheibe des internationalen Waffenhandels. Das widerspricht der Verfassung, die sich unsere Stadt gegeben hat. In der Präambel verpflichtet sie sich: „Sie will im Geiste des Friedens eine Mittlerin zwischen allen Erdteilen und Völkern der Welt sein.“ Daher wird die Hamburger Bürgerschaft und der Senat aufgefordert, ihre Verantwortung für den zivilen Charakter des Hafens zu übernehmen und  den Umschlag der tödlichen Fracht zu unterbinden. Die Petitionsübergabe ist für Anfang 2016 geplant.

>> http://www.ewnw.de/hamburger-petition-gegen-ruestungsexporte

Zwar stammen die EWNW-Positionen zum Thema Rüstung aus dem Jahre 2008, viele sind aber - erschreckenderweise - immer noch aktuell:
>> http://www.ewnw.de/content/r%C3%BCstungspolitik

# 03: Bericht „Nachhaltige Entwicklungsziele umsetzen“ .

Die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) der Vereinten Nationen lösen in diesem Jahr die Millenniumsentwicklungsziele ab. Die SDGs sollen Ziele für alle Staaten sein, Armut und Ungleichheit zu verringern, aber auf einer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltigen Basis. Die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) erfordern Handeln auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene. Die Zivilgesellschaft muss globale Zukunftsfähigkeit auf allen Ebenen durchsetzen, insbesondere für Frauen. Dies war der Ansatz einer Veranstaltung des Marie-Schlei-Vereins in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg, dem Zukunftsrat Hamburg und der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik Ende Oktober. Einen Veranstaltungsbericht von Karsten Weitzenegger finden Sie hier:

>> http://www.ewnw.de/nachhaltige-entwicklungsziele-umsetzen

# 04: Bericht „Kinder auf der Flucht“ .

Das Haus der Philanthropie, Sitz von Plan International Deutschland in Hamburg, war bis auf den letzten Platz besetzt. Über 100 Gäste waren am 19. November gekommen, um die Podiumsdiskussion „Kinder auf der Flucht“ zu verfolgen, die das Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem Eine Welt Netzwerk veranstaltete. Auf dem Podium sprachen Aydan Özoğuz, die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland und die 23-jährige Aalia Hashemi aus Afghanistan. Durch den Abend führte die Moderatorin Iha Gräfin von der Schulenburg.
>> http://www.ewnw.de/podiumsrunde-%E2%80%9Ekein-mensch-flieht-freiwillig%E2%80%9C

# 05: Seminar „Partizipatives Theater für sozial-ökologischen Wandel" .

Die Bildungsstelle Nord von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst veranstaltet in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V. vom 5.-7. Februar 2016 im Haus am Schüberg (Ammersbek) das Seminar "Partizipatives Theater für einen sozial-ökologischen Wandel". Die Fortbildung gibt einen Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten von partizipativer Theaterarbeit. Basierend auf dem "Theater der Unterdrückten" nach Augusto Boal und dem "Theater zum Leben" von David Diamond bietet das Wochenende spannende und erhellende Übungen und Theatermethoden für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Anmeldefrist ist der 21. Dezember.

Die partizipative Theaterpädagogik bietet einen riesigen Fundus an Methoden und Theaterformen, die über körperliche und emotionale Zugänge einen Dialog über unsere inneren Bilder, Denk- und Handlungsmuster ermöglichen.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator_innen aus der entwicklungspoltischen Bildungsarbeit und dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, die in ihre Arbeit für einen sozial-ökologischen Wandel partizipative Theaterformen einbinden wollen. Referent ist Dominik Werner, Dipl. Pädagoge, freiberuflicher Theaterpädagoge und Initiator des Transition Theater.
>>http://www.ewnw.de/sites/default/files/Flyer_Partizipatives%20Theater%2016.pdf

# 06: SOWAS e.V. sucht Unterstützung für Buchhaltung .

Der Vorstand des Mitgliedsverein „Support Of West African Students e.V.“ (SOWAS e.V.) sucht dringend jemanden für die Buchhaltung! Bitte bei K.-P. Berndt, mailto:info@sowas-ev.de melden!
>> http://sowas-ev.de/?page_id=8

# 07: Neues aus der Geschäftsstelle .

Zwischen den Jahren schließen wir unser Büro in der Großen Bergstraße und ab dem 4. Januar 2016 sind wir wieder auf unseren Plätzen.
Derzeit läuft das Auswahlverfahren für die Besetzung der fünften Teilzeitstelle in der Altonaer Geschäftsstelle. Der Vorstand hatte zum 1. Dezember eine Landeskoordination ausgeschrieben.
>> http://www.ewnw.de/stellenausschreibung-landeskoordinatorin

#08: Konfliktmoderation rund um das Projekt moveGLOBAL/GLOKAL .

Das EWNW hat von Juli 2009 bis Dezember 2011 das Projekt moveGLOBAL/GLOKAL Hamburg durchgeführt. Es handelte sich um ein Vorhaben, welches die Öffnung der Eine-Welt Arbeit zu Migrant_innen-Selbstorganisationen (MSO) zum Ziel hatte, um eine nachhaltige und sichtbare Beteiligung von MSO in der weiß-deutsch geprägten entwicklungspolitischen Vereinslandschaft zu erreichen. Während der Umsetzung wurden zahlreiche Fehler gemacht. Es kam zu grundlegenden Verwerfungen innerhalb des EWNW, das Vorhaben scheiterte weitgehend. Bis heute sind die entstandenen Schäden und Verletzungen spürbar. Nach mehreren Treffen bis Ende 2013, einer Evaluation sowie verschiedenen schriftlichen und mündlichen Statements des Vorstandes, trafen sich im August mehrere ehemalige Multiplikator_innen, Mitglieder des Teams und des Vorstands, um eine gemeinsame Mediation vorzubereiten. Ein weiteres Treffen hat Mitte Oktober stattgefunden. Moderiert von Lawrence Oduro-Sarpong von Living Diversity Consulting (Training, Coaching, Mediation) trafen sich dort neun Personen aus Team, Vorstand und ehemaligem Multiplikator_innen-Team. Ein weiteres Treffen zur Konfliktmoderation wurde vereinbart. Es wird derzeit nach einem Termin dafür gesucht.

>> http://www.ewnw.de/moveglokal

# 09: Neues Mitglied AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. .

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg freut sich über das neue Mitglied AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., das hier eine Kurzinfo zusammengestellt hat:
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. AFS Deutschland ermöglicht gegenwärtig über 2.700 jungen Menschen aus und in über 50 Partnerländern interkulturelle Lernerfahrungen. Bei AFS Deutschland engagieren sich ca. 4.000 ehrenamtliche Mitarbeiter_innen, die in über 100 örtlichen Komitees organisiert sind. Wir unterhalten Geschäftsstellen in Hamburg, Berlin, Köln und Stuttgart mit zusammen ca. 95 hauptamtlichen Mitarbeiter_innen. Neben dem Schüleraustausch und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an internationalen Freiwilligendiensten (Entsendungen und Aufnahme) im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an.

>> http://www.afs.de
>> Blog: http://blog.afs.de/
>> Youtube: http://www.youtube.com/AFSdeutschland

# 10: Beratung von Initiativen und Vereinen .

Möchten Sie einen entwicklungspolitischen Verein gründen? Haben Sie Fragen zur Satzung, zur Finanzierung eines Projektes oder zur Antragstellung? Suchen Sie Expert_innen zu entwicklungspolitischen Themen? Möchten Sie Tipps zur Pressearbeit oder zur Veranstaltungsorganisation? Wie helfen gerne weiter.
Das Eine Welt Netzwerk Hamburg berät Mitgliedsgruppen und andere Initiativen und Vereine zu verschiedenen Themen. Mitgliedsgruppen erhalten bei Bedarf im Jahr bis zu sechs Stunden kostenlose Beratung.

Bitte rufen Sie an oder mailen uns und vereinbaren einen Termin.
Telefon: 040 - 358 93 86
E-Mail: mailto:info@ewnw.de

# 11: Infodienst Gemeinnützigkeit .

Wer Informationen rund um Vereinsangelegenheiten sucht, wird im Infodienst Gemeinnützigkeit des Eine Welt Netzwerks Hamburg fündig. Neue Meldungen lassen sich dort auch via E-Mail abonnieren.
>> http://infodienst.ewnw.de

# 12: Eine-Welt-Promo-Programm Hamburg .

Im nächsten Jahr beginnt eine neue, aufgestockte Runde des Eine-Welt-Promotor_innen-Programms der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Netzwerke in Deutschland (agl). In Hamburg werden die Bramfelder Laterne (Globales Lernen), Mobile Bildung (Fairer Handel) und Ghana Union (Migration, Diaspora und Entwicklung) von 2016 bis Ende 2018 die Träger der jeweiligen Promostellen sein. Koordinator des Eine-Welt-Promotor_innen-Programms ist das Eine Welt Netzwerk Hamburg. Zurzeit läuft das Bewerbungsverfahren für die Promo-Stellen. Die neuen Promotor_innen sollen ab Januar 2016 ihre Arbeit aufnehmen.
Der bisherige Träger für die Promo-Stelle Globales Lernen, die Open School, beendet Ende des Jahres die Trägerschaft. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg bedankt sich bei den beiden Promotor_innen sehr für ihre wertvolle Arbeit, für die interessanten Workshops und die gute Vernetzungstätigkeit.

>> http://www.ewnw.de/eine-welt-promotorinnen
>> http://www.agl-einewelt.de/index.php/schwerpunkte/eine-welt-promotorinnen-programm
>> http://www.agl-einewelt.de/images/2015-02_Highlights_web_klein.pdf

[Ende des Abschnitts Aus Netzwerk und Buero].

## Abschnitt Zwei: Nachrichten - bündig und manchmal auch kurz.

 

# 13: Monitoring der Sustainable Devolopment Goals (SDG) .

Es geht um die Verringerung der Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten, um nachhaltige Landwirtschaft,  Klimaschutz, Gendergerechtigkeit und viele andere Punkte: Im September 2015 hat die UN Generalversammlung 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDG) und 169 Unterziele verabschiedet, die bis 2030 Wohlstand, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sicherstellen sollen. Die Frage ist nur wie und anhand welcher Kriterien die Veränderungen gemessen werden sollen. Auf UN-Ebene wird es einen Review-Prozess der SDG-Umsetzung geben – allerdings wird dieser voraussichtlich freiwillig sein und sicher keinen direkten Ländervergleich beinhalten, befürchtet die Open Knowledge Foundation Deutschland. Weil internationale Vergleiche ein Mittel sind, um politischen Druck zu erhöhen, treibt sie deshalb ein internationales Monitoring der SDGs von zivilgesellschaftlicher Seite voran. Die Open Knowledge Foundation Deutschland findet ohnehin, dass die Zivilgesellschaft an einem Monitoring der SDGs maßgeblich beteiligt sein sollte. Schon allein die Festlegung eines Monitoringtools selber ist hoch politisch und so sollte die Sichtweise der Zivilgesellschaft bei der Bewertung der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele einfließen. Es mache zum Beispiel einen großen Unterschied, ob ich den Beitrag Deutschlands für ein faires Welthandelssystem an der Höhe der Importe aus sogenannten "Entwicklungsländern" messe, wie es die aktuelle deutsche Nachhaltigkeitsstrategie tut, oder daran, ob die Handelsverträge der EU mit afrikanischen Ländern unfaire Klauseln enthalten. Mit dem Projekt "2030-Watch" hat die Open Knowledge Foundation Deutschland einen Vorschlag erarbeitet, wie solch ein zivilgesellschaftliches Monitoring der Nachhaltigkeitsziele aussehen könnte. Die Webseite soll in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen kontinuierlich verbessert werden. In den kommenden Monaten sollen auch die bisherigen Indikatoren weiter verbessert und weitere Indikatoren aufgenommen werden. Dabei sollen nicht nur offizielle Datenquellen wie Eurostat oder OECD Daten genutzt werden, sondern auch Daten von zivilgesellschaftlichen Expert_innen, die selber Daten sammeln wie zum Beispiel Saferworld aus Großbritannien, die Daten zur Transparenz von Waffenexporten zusammenstellen oder dem Tax Justice Network, das einen eigenen Index zur Intransparenz internationaler Finanzmärkte veröffentlicht.
>> http://www.2030-watch.de/
>> http://okfn.de/

# 14: Neue Mitglieder im Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

Der Senat unter Bürgermeister Olaf Scholz hat die Mitglieder des Rates für nachhaltige Entwicklungspolitik für die dritte Amtszeit von 2015 bis 2020 ernannt. Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung Plan International Deutschland e.V. ist seit Oktober Teil des 12-köpfigen Rates. Ihm gehören u.a. an Jonna Tikkanen, Bildungsreferentin und Mobilitätsberaterin bei e.p.a. (Internationales Netzwerk von Jugend- und Stadtteilinitiativen), Arthur E. Darboven, Kaufmann, Honorarkonsul der Republik El Salvador in Hamburg, Kai-Oliver Farr, Jurist und Entwicklungsexperte, Projektleiter der Außenstelle von Engagement Global gGmbH für die norddeutschen Länder in Hamburg, Mirjam Freytag, Beauftragte für Kirchlichen Entwicklungsdienst der Evang.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Lena Giesbert, wissenschaftliche Mitarbeiterin am GIGA Institut für Afrika-Studien, Susanne Hesemann, Leiterin des Fachbereichs „Weltweite Diakonie“ im Diakonischen Werk Hamburg und Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins.

Das Gremium berät den Senat bei Themen rund um die Entwicklungspolitik – von der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern bis zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Hamburg. Zu seinen Aufgaben zählt die Erarbeitung fachlicher Gutachten und Empfehlungen zu den verschiedenen Arbeitsgebieten. Diese werden vom Senat auch der Bürgerschaft zur Kenntnis gegeben. Zu den Fragen, mit denen sich der Rat beschäftigt, gehören unter anderem die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Dar es Salaam in Tansania, aber auch Themen der entwicklungspolitischen Arbeit in Hamburg, wie die Verbesserung der Qualität des Fairen Handels. Der Rat berichtet dem Senat jährlich über seine Arbeit.

Der Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik besteht aus bis zu zwölf Mitgliedern. Bei der Auswahl zählen beispielsweise entwicklungspolitisches Fachwissen und Erfahrung oder Kenntnisse in Gender-Fragen. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und werden vom Senat ernannt. Die Bürgerschaft kann vier Mitglieder vorschlagen.
>> https://www.plan.de/news/detail/artikel/plan-geschaeftsfuehrerin-maike-roettger-in-den-hamburger-rat-fuer-nachhaltige-entwicklungspolitik-aufgenommenn.html

# 15: Keine faulen Deals auf Kosten von Flüchtlingen

VENRO nimmt in seinem neuen Standpunkt Stellung zur aktuellen Flüchtlingssituation. „Es ist der falsche Weg, Fluchtbewegungen durch Grenzschutzkooperationen mit diktatorischen Regimes, wie in Eritrea oder im Sudan, zu begegnen“, sagt Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Entwicklungszusammenarbeit darf nicht als Druckmittel für die Kooperation beim Grenzmanagement und der Rückführung von Flüchtlingen und Migranten missbraucht werden. Es darf keine faulen Deals auf Kosten von Flüchtlingen geben.“ „Wenn die Bundesregierung Fluchtursachen wirksam angehen will, muss sie dazu beitragen, ein menschenwürdiges Leben überall zu ermöglichen.“ Dies sei eine langfristige Aufgabe, die vor allem ein entschiedenes Umsteuern in der Wirtschafts-, Finanz- und Handelspolitik erfordere, so Bornhorst weiter. „Armut  und Zukunftslosigkeit, die Menschen zwingen ihre Heimat zu verlassen, sind auch negative Folgen unseres Wirtschaftens.“ 

Kurzfristig müsse es vor allem darum gehen, humanitäre Hilfe in den aktuell besonders von Fluchtbewegungen betroffenen Regionen sicherzustellen. „Die Unterfinanzierung der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit ist ein Skandal“, erklärt Bornhorst. „Deutschland muss endlich sein jahrzehntealtes Versprechen einlösen und 0,7 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für globale Entwicklung einsetzen.“

„Die Bundesregierung muss jetzt die Weichen für langfristige Verbesserungen der Lebensbedingungen in afrikanischen Staaten stellen und sich dafür auch gegenüber ihren europäischen Partnern einsetzen“, so Dr. Bernd Bornhorst. „Und sie muss Diskriminierung und Ausgrenzung von Flüchtlingen und Migranten, die inzwischen bei uns angekommen sind, entschiedener entgegen treten. Die Schutzsuchenden verdienen unsere ganze Solidarität. Sie dürfen nicht zum Spielball politischer Auseinandersetzungen werden.“

>>http://venro.org/uploads/tx_igpublikationen/Venro_Standpunkt_Flucht_und_Migration.pdf

[Ende des Abschnitts Nachrichten - bündig und manchmal auch kurz].

## Abschnitt Drei: Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen.

 

# 16: Termine in Hamburg .

Die Veranstaltungen des Eine Welt Netzwerks Hamburg sind in der Terminspalte auf >> http://www.ewnw.de zu finden.

Weitere Hamburg-Termine, vor allem der EWNW-Mitglieder, gibt es in den wöchentlichen Veranstaltungshinweisen des Eine Welt Netzwerks Hamburg, die Sie unter >> http://www.ewnw.de/veranstaltungshinweise-infodienst-rss-und-rundbriefe abonnieren können.

# 17: Termine bundesweit und darüber hinaus .

16.12.2015, Berlin
VENRO-Mitgliederversammlung und Jubiläumsfeier "20 Jahre VENRO – Gemeinsam mehr erreichen": Weitere Informationen erhalten die Mitglieder und Gäste zur Jubiläumsfeier mit der Einladung.
>> http://venro.org/home/

15. und 16.01.2016, Münster
Die German Toilet Organization veranstaltet das Seminar "Sanitärversorgung in der humanitären Hilfe und in Wiederaufbausituationen". Es richtet sich an Interessierte, Engagierte und Mitarbeiter/innen von NRO.
>> http://www.germantoilet.org/fileadmin/user_upload/GTO%20Veranstaltungen/ABCs_2015/emersan_muenster_ankuendigung-anmeldung-edit_151014_sn.pdf

25. und 26.01.2016, Münster
Die Fachtagung „Fundraising für Umwelt und Entwicklung mit dem Schwerpunkt „Aktiven- und Mitgliedergewinnung“ findet statt in Zusammenarbeit des Eine Welt Netz NRW mit dem NABU NRW, der Fundraising Akademie, der Katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus, der Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW.
>> http://www.nua.nrw.de/aktuelles/artikel/964-tagung-fundraising-fuer-umwelt-und-entwicklung-mit-dem-schwerpunkt-aktiven-und-mitgliedergewinnung-in-muenster/

14. bis 16.04.2016, Bonn
„WeltWeitWissen“ ist ein bundesweiter Kongress für Projekte zum Globalen Lernen und einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Er wird alle zwei Jahre in einem Bundesland organisiert – 2016 vom Eine Welt Netz Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) und dem Gustav-Stresemann-Institut (GSI).
>> https://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/2887/

# 18: Neuer Bildungsbaustein „Welthandel – Einmischen für Gerechtigkeit“ .

ELAN e.V. hat einen neuen Bildungsbaustein zum Thema Welthandel entwickelt. Ziel des Bausteins ist es, die Ursachen einer ungerechten Welthandelsordnung aufzuzeigen und Handlungsoptionen zu diskutieren. Nach einer Einführung mit allgemeinen Informationen zu den Handelsmodellen Freihandel und Protektionismus sowie zum Fairen Handel schlüpfen die Teilnehmer_innen in einem Planspiel in die Rolle der unterschiedlichen Akteure des Welthandels. Sie erfahren so ganz konkret die Ursachen und Folgen einer ungerechten Welthandelsordnung und diskutieren, wie der Welthandel fairer gestaltet werden kann. Der Baustein richtet sich an Jugendgruppen, Schüler_innen der Klassen 10 bis 13 sowie an Lehrer_innen.
>> http://www.elan-rlp.de/elan-mobil.118.0.html

# 19: Neues Buch zur Anti-Atom-Bewegung .

Keine andere soziale oder politische Bewegung in diesem Land war so erfolgreich wie die Anti-Atomkraft-Bewegung. Ihre Geschichte beginnt in den frühen 1970er Jahren und ihr Ende ist nicht in Sicht - der »Energiewende« und der Stilllegung einiger Atomkraftwerke zum Trotz. Und selten zuvor hat eine Bewegung in ihrer Argumentation so richtig gelegen wie diese: Alle Probleme der Atomenergienutzung und deren Folgen, die sie vorausgesagt hat, sind eingetreten. Nie zuvor und in keinem anderen politischen Zusammenhang kämpften so unterschiedliche Protagonist_innen neben- und miteinander: Bäuer_innen, Winzer, linke Studentinnen und Jugendliche, Alte und Junge, Hippies, K-Gruppenmitglieder und Autonome, Konservative und Militante. Nie zuvor waren die Mittel des Kampfes so unterschiedlich, umfassend und fantasievoll. Nie zuvor beteiligten sich so viele an Info- und Aufklärungsaktionen, strömten zu Demos, kämpften an Bauzäunen, besetzten Bauplätze und blockierten Transportwege.
Das vorliegende Buch berichtet nicht nur über einen großen Zeitraum hinweg von diesem breiten Spektrum der Kämpfe und lässt damalige und heutige Protagonist_innen selbst zu Wort kommen, sondern gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft der Atompolitik und die zu erwartenden neuen Auseinandersetzungen.
Tresantis (Hg.): Die Anti-Atom-Bewegung. Geschichte und Perspektiven. Verlag Assoziation A, Hamburg/Berlin, 2015, 24,80 Euro
>> http://www.assoziation-a.de/buch/Anti-Atom-Bewegung

# 20: Café-Treff und kostenlose Deutschkurse für geflüchtete Frauen in Altona .

Das Mehrgenerationenhaus Hamburg-Altona FLAKS e. V. Zentrum für Frauen in Altona, führt mehrere Projekte mit und für geflüchtete Frauen Jeden Montag findet im Haus ein offener Café-Treff für geflüchtete Frauen statt. Ziele des Projektes sind es, neue Aufenthaltsorte zu öffnen, Frauen aus ihrer Isolation zu begleiten, ein Kennenlernen und Vernetzen zu ermöglichen und im Rahmen eines niedrigschwelligen Deutschunterrichtes die Deutschkenntnisse der Frauen zu verbessern. Eingeladen sind alle geflüchteten Frauen aus Hamburg, sowie alle Frauen die mit diesen in Kontakt treten wollen. Die Mitarbeiterinnen vom Mehrgenerationenhaus Hamburg-Altona FLAKS e. V. freuen sich, wenn die Information verbreitet wird!

Ab Januar bieten sie zudem jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag einen kostenlosen Deutschkurs an, der von 14 Uhr bis 17 Uhr stattfinden wird. Dieser richtet sich an Frauen, die noch nicht an einem Integrationskurs teilgenommen haben, Deutschkenntnisse sind daher nicht erforderlich. Gelernt wird in netter Atmosphäre mit Kaffee, Tee und Kuchen in Gruppen von höchstens 12 Frauen. Zudem bieten wir eine Kinderbetreuung während des Kurses und die Übernahme der Kosten für die CC-Karten der Teilnehmerinnen an. Sollten Sie mögliche Interessentinnen kennen, bitte bei Inga Schrick melden unter 040/89698045 oder per E-Mail an: mailto:i.schrick@flaks-zentrum.de

Zudem wird ab Januar das Zukunftslotsen Projekt beginnen. Hier sollen Frauen jeglicher Herkunft mit dem Ziel geschult werden niedrigschwellige Verweisberatungen für geflüchtete Frauen geben zu können. Die Schulungen werden in zwei Phasen stattfinden. Die erste Phase besteht aus drei Schulungen a drei Stunden, in denen ein Basiswissen über Asylverfahren, dem Umgang mit Traumatisierung und das Hamburger Schulsystem erlangt werden soll. In der zweiten Phase finden sich die Teilnehmerinnen im Rahmen von Workshops in Kleingruppen zusammen, in denen sie eigene Projekte entwerfen. Das Mehrgenerationenhaus Hamburg-Altona FLAKS e. V. Zentrum für Frauen ist auf der Suche nach Frauen mit und ohne Fluchterfahrung, die Lust haben an diesem Projekt teilzunehmen. Bitte bei Awista Gardi unter 040/8969803 melden.

>> http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/flaks-e.v.-zentrum-fur-frauen-in-altona-nord

# 21: Entwicklungspolitik-Schulwettbewerb 2015/16 des Bundespräsidenten .

Unter dem Motto "Umgang mit Vielfalt: Unterschiede verbinden – gemeinsam einzigartig!" fordert der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen auf, sich kreativ mit globalem und lokalem Denken und Handeln zu beschäftigen. Einsendeschluss ist der 1. März 2016. Die Preisverleihung findet am 14. Juni 2016 im Schloss Bellevue in Berlin statt.
Texte, Fotos, bewegte Bilder, Malereien, Musik- und Theaterstücke, ein Blog oder eine ganze Website – der Wettbewerbsbeitrag kann in jeder denkbaren Form eingereicht werden. Ausführliche Informationen darüber finden Sie auf der Website www.eineweltfueralle.de.
Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schulformen der Klassen 1 bis 13 – sei es als Schulklasse, Schülerteam, Arbeitsgemeinschaft oder als Lerngruppe. Auch Schülerteams aus deutschen Schulen im Ausland können mitmachen und ganze Schulen können in einer eigenen Kategorie beim Wettbewerb antreten.
>> http://www.eineweltfueralle.de/

# 22: Neue Broschüre „Wachstum ohne Ende?“ .

Ist mit Wirtschaftswachstum ein besseres Leben verbunden? Ist unendliches Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich? BUNDjugend und BUND haben gemeinsam nach Antworten auf diese Fragen gesucht und entstanden ist die Broschüre "Wachstum ohne Ende?". Mit Illustrationen und Infografiken werden die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge veranschaulicht. Die Broschüre richtet sich an junge Menschen und informiert nicht nur, sondern zeigt gezielt Handlungsmöglichkeiten auf.
>> http://www.bundjugend.de/files/Wachstum%20ohne%20Ende_web.pdf

# 23: pbi Kolumbien und pbi Guatemala suchen Freiwillige .

pbi Kolumbien und pbi Guatemala suchen Freiwillige! Bewerben Sie sich jetzt für das internationale Projekttraining! Sie möchten für soziale Gerechtigkeit in Kolumbien oder Guatemala einstehen und bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen schützen, damit sie für den Frieden im Land arbeiten können? Sie können sich jetzt für den Einsatz als Friedensfreiwillige_r bei pbi Kolumbien und pbi Guatemala bewerben. Die Frist für Bewerbungen an das Kolumbienprojekt endet am 17. Januar 2016, für das Guatemalaprojekt am 25. Januar 2016.

>> http://www.pbideutschland.de/grupos-nacionales/pbi-deutschland/aktuelles-von-pbi/nachrichten/news/?L=1%3F1%3D1%3FL%3D1&tx_ttnews[tt_news]=4399&cHash=4f60975706b436cb679c8a21238f1616

>> http://www.pbideutschland.de/grupos-nacionales/pbi-deutschland/aktuelles-von-pbi/nachrichten/news/?L=1%3F1%3D1%3FL%3D1&tx_ttnews[tt_news]=4103&cHash=7d8e7fc925dafb21ece174b156df081d

# 24: Smartphones im Fairness-Test .

Den Vorverkaufsstart des Fairphone 2 nehmen die Christliche Initiative Romero und WEED e.V. in Kooperation mit der österreichischen NGO Südwind zum Anlass, verschiedene Smartphones (zum Beispiel das TCO-zertifizierte Samsung S4) und das Fairphone 2 zu vergleichen. In der vom niederländischen Forschungsinstitut SOMO erstellten Studie schneidet das Fairphone in mehreren Nachhaltigkeitsbereichen am besten ab, zeigt jedoch auch Verbesserungsbedarf.

>> www.ci-romero.de/presse_faire_smartphones

# 25: ASA-Stipenden: Bis zum 10. Januar bewerben! .

Die neue Bewerbungsphase des ASA-Programms hat begonnen! Das entwicklungs-politische Lern- und Qualifizierungs-programm vermittelt Wissen über globale Zusammenhänge, internationale Erfahrung und Know-how für Engagement in Deutschland und anderswo. Junge Menschen zwischen 21 und 30 Jahren können sich bis zum 10. Januar 2016 für eines der 280 Stipendien bewerben. Seit 55 Jahren fördert das ASA-Programm junge Menschen verschiedener Berufs- und Studienrichtungen, die globale Zusammenhänge erkennen und verändern möchten. ASA-Teilnehmende beschäftigen sich mit Klimawandel, Migration und Konfliktbearbeitung und arbeiten über die Grenzen ihrer Disziplin hinweg zu Antirassismus, Gendergerechtigkeit und Postkolonialismus. Das ASA-Programm unterstützt dabei, Interesse an diesen Themen in aktives Gestalten zu übersetzen.
>> http://www.asa-programm.de/startseite/

 [Ende des Abschnitts Weiterlesen, Mitmachen, Bewerben und Hingehen].

## Abschnitt Vier: Schlusslicht.

 

# 26: Weltklimakonferenz: Hamburg fehlen die Antworten .

Kurz vor Start der Weltklimakonferenz in Paris forderte der BUND Hamburg vom rot-grünen Senat eine Gestaltungs-Offensive im hanseatischen Klimaschutz. Die Stadt Hamburg droht die vereinbarten CO2-Einsparziele deutlich zu verfehlen. Um das 40 %-Ziel bis 2020 zu erreichen, müssten auf der Zeitachse bis 2013 bereits 30 % erreicht sein, real sind es aber nur knapp 15 %. Dies wird nach Informationen des BUND aus der in Kürze vom Statistikamt Nord veröffentlichten Energie- und CO2-Bilanz Hamburg 2013 hervorgehen.

„Es rächt sich jetzt, dass der letzte Senat Klimaschutz allenfalls als lästige Pflichtaufgabe angesehen und die Finanzmittel drastisch gekürzt hat. Hier brauchen wir dringend eine Trendwende. Der neue Hamburger Klimaplan muss neue Akzente setzen, damit die CO2-Reduktion wieder vorankommt“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Der neue Hamburger Klimaplan wird derzeit in der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) erarbeitet und soll noch im Dezember vom Senat beschlossen werden. Der BUND Hamburg erwartet, dass konkret dargelegt wird, wie der Ausbau von Windkraft und industrieller Abwärme und eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien erfolgen sollen. Diese Eckpunkte sind auch im rot-grünen Koalitionsvertrag benannt. Zudem muss Hamburg seiner Vorbildfunktion nachkommen und im öffentlichen Gebäudebestand Klimaschutz und Energieeffizienz deutlich voranbringen.

Der öffentlich diskutierten Laufzeitverlängerung für das veraltete Kohlekraftwerk in Wedel erteilt der BUND Hamburg eine klare Absage. „Schon die offizielle Einweihung des Klimakillers Moorburg kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz war ein fatales Signal. Wenn jetzt noch das Kohlekraftwerk Wedel über Jahre weiterläuft, verabschiedet sich Hamburg endgültig vom Thema Klimaschutz“, stellt Manfred Braasch fest.
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[Ende des Schlusslichts]

# 27: Technische Hinweise .

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[Ende Technische Hinweise] .

# 28: Impressum .

Rundbrief des Eine Welt Netzwerks Hamburg e.V.

Der Dachverband entwicklungspolitischer Initiativen in Hamburg gibt in unregelmäßigen Abständen einen Rundbrief heraus und verschickt ihn an Mitglieder und weitere Interessierte.

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg freut sich über Hinweise, Verbesserungsvorschläge, Nachrichten und Artikel für den Rundbrief – vor allem von den Mitgliedern, aber auch von Kooperationspartnern und anderen Interessierten! mailto:anke.schwarzer@ewnw.de

Herausgeber:
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[Ende des Rundbriefs].