Um die Arbeit der Initiativen und Vereine zu stärken, bietet das Eine Welt Netzwerk Hamburg regelmäßig Qualifizierungs-Workshops, Fortbildungen und Bildungsurlaube zu verschiedenen Themen an.
Noch stehen nicht alle Termine fest. Die meisten werden im Herbst 2010 stattfinden.
Geplant sind Workshops und Bildungsurlaube u.a. zu den Themen Fundraising, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Web 2.0 und entwicklungspolitische Initiativen, Veranstaltungsplanung, Finanzen in Nichtregierungsorganisationen, Antirassismus, Migration und Kolonialgeschichte.
Samstag, 9. Oktober 2010, 13 bis 18 Uhr
Entwicklungspolitik goes Web 2.0
Chancen und Risiken von (neuen) interaktiven Internetplattformen für kleinere Non-Profitorganisationen
Wikis, Blogs, Communities – für viele Engagierte in Vereinen und Initiativen sind die interaktiven Anwendungen im Internet ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei haben bereits 3,4 Millionen Menschen in Deutschland einen Facebook-Account, 200.000 Menschen twittern. Angesichts solcher Nutzerzahlen scheinen diese Formen für die Öffentlichkeitsarbeit und die politische Kampagnenarbeit unerlässlich.
Freitag, 28. Mai 2010, 14 bis 19 Uhr und Samstag, 29. Mai 2010, 11 bis 17 Uhr
Die Methodenkiste kreativer politischer Aktionsformen ist groß: Bunte Demonstrationen, Bodenzeitungen, Karneval, Lachparaden, Reclaim The Streets-Parties, Straßentheater, Textschilder, Großpuppen, Street Art, Guerilla Gardening, Radical Cheerleading, Rebel Clowns, Action-Samba, Flash Mobs, Critical Mass, Radioballett, Ziviler Ungehorsam, Performances, Installationen, Fakes auf der Straße und im Internet.
Der Workshop beleuchtet verschiedene Aktionsformen und geht der Frage nach, welche Methoden für welche Zwecke und für welche Zielgruppen sinnvoll eingesetzt werden können. Dabei geht es auch darum, welche Aktionsformen zu den jeweiligen politischen Anliegen passen und in welchen Kontexten sie erfolgversprechend eingesetzt werden können.
Samstag, 16. Oktober 2010, 10.30 - 15.00 Uhr
In der öffentlichen Debatte über Korruption und Korruptionsbekämpfung ist meist nur die Rede von Beziehungen zwischen Wirtschaft und Staat. Die Zivilgesellschaft wird im Kampf gegen die Korruption in der Regel als Verbündeter betrachtet. Selten wird dabei beachtet, dass Korruption auch in Nichtregierungsorganisationen im Norden und Süden auftritt. Doch lange Zeit war dieses Thema tabu - meinte man bei der Erwähnung von Korruption in der Entwicklungszusammenarbeit willige SpenderInnen vor den Kopf zu stoßen und im ungünstigeren Falle zu verlieren.
Freitag, 24. September 2010, 18:00 Uhr bis Sonntag, 26. September 2010, 13:30 Uhr
Konflikte sind alltäglich und aus unserem Leben nicht wegzudenken.
Konflikte sind anstrengend, nehmen uns die Freude und können sogar krank machen, wenn wir sie nicht klären.
Die Arbeit in einer Gruppe, in einem Team oder in einem Projekt wird dadurch stark beeinträchtigt.
80 Prozent aller Konflikte entstehen durch sprachliche Missverständnisse.
»Du hast mir wieder nicht zugehört«, heißt es enttäuscht, wenn ich mich unverstanden fühle. Schlechte Kommunikation kann kränken, Beziehungen zerstören, bis hin zur Auflösung einer Gruppe.
Soweit muss es nicht kommen. Mit den Mitteln gewaltfreier Kommunikation können wir lernen, respektvoll miteinander umzugehen, Konflikte früh zu erkennen und zu bearbeiten.
Davon profitieren wir, die Gruppe und auch unser gemeinsames Anliegen.
Seminarinhalte:
Leitung:
Teilnahmebeitrag: 100 Euro, ermäßigt 50 Euro
Anmeldung:
Kirchlicher Entwicklungsdienst der NEK (KED)
Agathe-Lasch-Weg 16
22605 Hamburg
Tel.: (0 40) 8 81 81-2 40
Fax: (0 40) 8 81 81-2 10
info@ked-nordelbien.de