Beratung

Möchten Sie einen entwicklungspolitischen Verein gründen? Haben Sie Fragen zur Finanzierung eines Projektes oder zur Antragstellung? Suchen Sie ExpertInnen zu entwicklungspolitischen Themen? Möchten Sie Tipps zur Veranstaltungsorganisation oder haben Fragen zur transnationalen bzw. interkulturellen Öffnung ihres Vereins? Außerdem helfen wir Ihnen in Fragen des Vereinsrechts sowie des Vereinswesens gerne weiter.

Globaler Lernort: KulturKapelle

KapelleEin gemeinsam gestalteter Ort für entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Wilhelmsburg!

Die KulturKapelle wird zum Lernort – von Montag bis Donnerstag, mitten im Inselpark. Workshops, Aktionen im Park und im Stadtteil, Austausch, gemeinsames Lernen – all das kann hier Platz finden.

MODE UND MENSCHENRECHTE

Von September 2016 bis Mai 2017 finden fünf aufeinander aufbauende Module als Wochenendworkshops (Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag) statt. Veranstaltungsorte sind Nord- und Ostdeutschland, unter anderem Hamburg.

Petition: Menschenrechte vor Profit!

Der geplante Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte der Bundesregierung könnte deutsche Unternehmen dazu verpflichten, die Menschenrechte weltweit zu achten. Es gibt jedoch deutliche Signale, dass dieser statt konkreter Verpflichtungen nur unverbindliche Empfehlungen beinhalten wird.

Die globale 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung in und durch Deutschland umsetzen!

In einem aktuellen Positionspapier beziehen deutsche zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter das Eine Welt Netzwerk Hamburg, gemeinsam Stellung zur Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland.

Die globale Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG – Sustainable Development Goals) gilt es nach 2015 auch in und durch Deutschland umzusetzen. Aus unserer Sicht brauchen wir dafür in zentralen politischen Handlungsfeldern grundlegend andere Weichenstellungen als bisher. Deutschland muss sich seiner Verantwortung für nachhaltige Entwicklung stellen und die 2030-Agenda im Sinne ihrer fünf Prinzipien (Menschen, Planet, Wohlstand, Frieden, Partnerschaft) umsetzen.

Weltweite Bestürzung über den Mord an Berta Cáceres

Die bekannte Indigena-, Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin wurde am 3. März in Honduras ermordet. Sie war 2012 in Hamburg zu Besuch. Wir haben sie persönlich kennen und schätzen gelernt. Letztes Jahr hat das EWNW mit ihrer Tochter eine Veranstaltung im Hamburg im Rahmen der Anti-G7-Karawane mitorganisiert.

Update: Europäische Großinvestoren ziehen sich nach weiterem Mord aus Staudammprojekt Agua Zarca zurück: Mitstreiter von Berta Cáceres in Honduras ermordet. Siemens/Voith Hydro macht weiter. Wie lange noch?

 

 

 

 

Berta Cáceres
(Quelle: Hondurasdelegation)

 

G20 muss Wirtschafts- und Finanzpolitik in Richtung Nachhaltigkeit umsteuern

Das VENRO-Positionspapier „G20 – ein Beitrag zu globaler Nachhaltigkeitspolitik?“ liegt vor. Wir lesen es zur Vorbereitung auf den G20-Gipfel in Hamburg 2017.

Die G20 hat inklusives und robustes Wirtschaftswachstum zum übergeordneten Leitprinzip erklärt, das sich als Fortsetzung der Beschlüsse unter australischer Präsidentschaft auch im aktuellen türkischen G20-Präsidentschaftsprogramm widerspiegelt. Dies steht im klaren Widerspruch zu den Zielen der Agenda 2030 und den Anforderungen an eine internationale Klimaschutzpolitik.

Öffentliche Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit müssen steigen

VENRO: 0,7-Prozent-Ziel muss bis 2020 Realität werden

Angesichts der aktuellen Weltlage ist es dringlicher denn je, dass Deutschland endlich 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für öffentliche Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stellt (Official Development Assistance – ODA). Wie das bis 2020 gelingen kann, zeigt eine neue Studie von VENRO.

Die VENRO-Studie „Die Entwicklung der ODA-Quote bis 2020: Wie aus Anspruch Realität werden kann“ zeigt, dass die Ausgaben jährlich um 1,5 Milliarden Euro zusätzlich gesteigert werden müssen. Das bedeutet konkret, dass zu den bereits zugesagten Mitteln weitere 15,2 Milliarden Euro benötigt werden. Das 0,7-Prozent-Ziel kann so bis 2020 erreicht werden. Die Studie wurde von VENRO an Mitglieder des Deutschen Bundestages übergeben.