Hamburg Nord-Süd

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg begleitet die Nord-Süd Bestrebungen der Parteien und der Stadt Hamburg, setzt sich dafür ein, dass der Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik aktiv wirkt und Zähne zeigt. Es bietet außerdem einen regelmäßigen Arbeitskreis zum Austausch über die entwicklungspolitische Arbeit an.

 

Ausbeutung von Textilarbeiterinnen ist weiter in Mode

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg sprach im November 2014 mit der Aktivistin und Forscherin Dr. Samina Luthfa über die aktuelle Situation der Textilarbeiterinnen und deren Zukunftsperspektive in Bangladesch. Die Lage der Textilarbeiterinnen in Bangladesch sei immer noch prekär. Internationaler Druck helfe und müsse von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften verstetigt werden. Ein großes Problem sei das Versagen des Staates und des Arbeitgeberverbandes, so die Soziologin an der Universität Dhaka. Sie ist auf Einladung des Entwicklungsforums Bangladesch e.V.  in Deutschland, um die Arbeitsbedingungen der globalisierten Textilindustrie bekannt zu machen und um Verbündete im Kampf für verbindliche internationale Arbeits- und Sozialstandards zu gewinnen. Das Interview mit Dr. Samina Luthfa und mehr zu den Hintergründe zu Rana Plaza finden Sie hier.

 

Der Hamburger Lebensstil ist nicht zukunftsfähig

Delia Schindler und Jochen Menzel stellten den Hamburger Nachhaltigkeitsbericht 2015 vorKritischer Nachhaltigkeitsbericht 2015 des Zukunftsrates: Der Hamburger Lebensstil ist nicht zukunftsfähig. Wenn alle so leben würden, wie die Bevölkerung hier, bräuchten wir das Dreifache der Ressourcen des Planeten. Die Stadt als politische Gemeinschaft versagt darin, ihre Verantwortung zu übernehmen. Die Ökonomie der Stadt dient nicht unbedingt den Menschen. Solange die strategische Ausrichtung und der politische Wille nicht anders werden, bleibt Hamburg in Sachen Nachhaltigkeit "old school". Mit diesem Fazit stellte der Zukunftsrat den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2015 [pdf] vor. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg ist eines von mehr als hundert Mitgliedern des Zukunftsrates, die im Sinne einer Lokalen Agenda 21 für ein zukunftsfähiges Hamburg arbeiten wollen.

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Beitrag der deutschen Länder zur Post-2015-Agenda für nachhaltige (globale) Entwicklung

Am 12. Juni 2014 haben die Ministerpräsident/innen einen neuen Beschluss zur Entwicklungszusammenarbeit der Bundesländer gefasst. Darin gibt es einen expliziten und positiven Bezug auf Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Wörtlich heißt es: "Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen werden zu wichtigen Themen im schulischen und außerschulischen Bereich." Das ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Lobbyarbeit auf Landesebene.

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Faire Peanuts für Hamburgs Entwicklungspolitik?

Für viele Hamburger Parteien ist Entwicklungspolitik nur ein Sahnehäubchen. Das Eine Welt Netzwerk Hamburg hat vor der Bürgerschaftswahl am 20. Februar die Parteien zu zehn entwicklungspolitischen Punkten befragt. Denn Entwicklungspolitik wird nicht nur in Berlin gemacht, sondern ist auch Aufgabe der Bundesländer und Kommunen. Manche Antworten fanden wir sehr anregend, andere haben uns geärgert und gelangweilt. Manche Aussagen haben uns auch sprachlos gemacht.

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Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

„Fair Trade Town“  und die Städtepartnerschaft Hamburg  - Dar es Salaam sind die beiden Themen, zu denen sich der neue Rat geäußert hat. In ihrer Stellungsnahme vom 11. Oktober nahmen die zehn Ratsmitglieder auch mit Bedauern zur Kenntnis, dass im Zuge der Einsparungsmaßnahmen des Senats der eh schon kleine Haushalt  für entwicklungspolitische Projekte gekürzt werden soll.

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Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

Am 11. Juni 2010 trafen sich die elf Mitglieder des „Rates für nachhaltige Entwicklungspolitik“ zu ihrer ersten Sitzung. Der Senat hat das Beratungsgremium im vergangenen Herbst einberufen und kürzlich die Mitglieder ernannt. Damit hat die schwarz-grüne Regierung einerseits umgesetzt, was das Eine Welt Netzwerk Hamburg (EWNW) seit vielen Jahren gefordert hat. Doch es gibt auch Kritik: „Leider soll der Rat nur auf Geheiß der Regierung aktiv werden“, bemängelt Anneheide von Biela.

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Entwicklungspolitik wird nicht nur in Berlin gemacht

Ministerpräsidenten der Bundesländer haben im Oktober 2008 einen neuen Beschluss zur Entwicklungszusammenarbeit  verabschiedet: Die Länder bekennen sich zur Mitverantwortung an einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt und den Millenniumszielen. Nach zehn Jahren haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf einen neuen Beschluss zur Entwicklungszusammenarbeit geeinigt. Er ist eine wichtige Bestätigung für die Entwicklungszusammenarbeit der Länder und bietet eine Orientierung im Zusammenspiel von Bund, Ländern, Nichtregierungsorganisationen und erstmals auch den Kommunen.

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Entwicklungspolitischer Wahlcheck 2008

Vor der Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 befragte das Eine Welt Netzwerk Hamburg KandidatInnen und Parteien (CDU, SPD, GAL, Die Linke, FDP) zu ihren Zielen und Positionen in Sachen Entwicklungspolitik. Die Antworten stellt das Eine Welt Netzwerk Hamburg hier vor.

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Entwicklungspolitischer Beirat (2001 bis 2004)

Auf Initiative des Eine Welt Netzwerk Hamburg wurde vor einigen Jahren ein Entwicklungpolitischer Beirat ins Leben gerufen. 2004 schaffte ihn der Hamburger Senat aber wieder ab - obwohl Hamburger PolitikerInnen guten entwicklungspolitischen (Bei-)Rat bitter nötig hätten.

2. Bericht des Entwicklungspolitischen Beirats [pdf]

3. Bericht des Entwicklungspolitischen Beirats [pdf]

EWNW-Pressemitteilung zum Rücktritt einiger Beirats-Mitglieder [pdf]