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Termine

« Woche W, 3 Oktober, 2016 »
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Begin:05.10.2016 18:30

Podium:

  • Wolfgang Gregor, Kreuzfahrer und Buchautor
  • Markus Wichmann, Leiter der Seafarers´ Lounge, Duckdalben
  • Malte Siegert, NABU – Naturschutzbund Deutschland Landesverband Hamburg e.V.

Moderation: Antje Kurz, Bildungsreferentin

Die Kreuzfahrtindustrie boomt und erhält dafür Lob aus der Hamburger Politik und Wirtschaft. Die Passagiere nehmen davon häufig nur die Sonnenseite wahr - sei es an Bord, auf Landgängen in exotischen Regionen oder in Schiffsparaden wie auf dem Hamburger Hafengeburtstag.

Doch was bedeutet dies für die Schiffsbesatzungen und die AnwohnerInnen der Kreuzfahrtterminals? Die Reeder fahren steuersparend unter fremder Flagge, was für die Beschäftigten verschlechterte Arbeitsbedingungen mit sich bringt. Der Massentourismus bemächtigt sich der Landungsorte wie früher die Kreuzritter. Außerdem leiden die AnwohnerInnen unter den Abgasen. Welche Alternativen und Lösungsansätze gibt es?

Wolfgang Gregor stellt dazu sein neues Werk „Der Kreuzfahrtkomplex –Traumschiff oder Albtraum“ vor. Markus Wichmann und Malte Siegert vertiefen die Themen aus ihrer Perspektive.

Abschließend findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.

 

Gefördert:

 

von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bild BMZ

 

 

von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und EntwicklungBild NUE

 

 

 

aus Mitteln des Kirchlicher Entwicklungsdienst
durch Brot für die Welt – Evangelischer EntwicklungsdienstBild KED

 

 

 

 

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Begin:07.10.2016 19:30

Referent*innen:

Makoma Lekalakala, Earth Life Africa

Deris Paz, Aktivistin der indigenen Frauenorganisation Fuerza de Mujeres Wayuu

Nicht nur in der Lausitz, im rheinischen Braunkohlerevier oder am Hamburger Hafen protestieren Menschen gegen Kohle. Die weltweite Aktionswelle „Break Free from Fossil Fuels“ im Mai 2016 hat gezeigt:
ob in Indonesien, Südafrika oder Lateinamerika streiten Menschen gegen die Macht der fossilen Konzerne und für Klimagerechtigkeit.

Denn es ist klar: wenn wir die globale Erwärmung auf unter zwei Grad begrenzen wollen, müssen mehr als 80 Prozent der fossilen Ressourcen im Boden bleiben.

Zwei Aktivistinnen aus Kolumbien und Südafrika und  berichten über die verheerenden Auswirkungen von Klimawandel und Bergbauprojekten in ihren Ländern. Umweltzerstörung, Vertreibungen, Unterdrückung von Widerstand – all dies geschieht für den Abbau von Kohle, die auch in deutschen Kraftwerken landet.

Gemeinsam mit den Referentinnen und lokalen Aktiven wollen wir über die Frage diskutieren, wie wir gemeinsam einen sofortigen und gerechten Kohleausstieg durchsetzen können – weltweit und vor unserer Haustür. Und wie eine Gesellschaft aussehen kann, die ohne fossile Energien auskommt.

Die Veranstaltung findet auch im Vorprogramm der Wandelwoche Hamburg vom 10. bis 15. Oktober 2016 statt.

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