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Termine

« Woche W, 31 Oktober, 2016 »
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Begin:03.11.2016 15:00

Migration findet statt. Oft wird diese Tatsache allerdings sehr einseitig beleuchtet. Im Stadtrundgang wollen wir uns mit den Bedingungen und Auswirkungen von Migration in seiner Vielfalt auseinandersetzen. Der Fokus liegt hierbei auf dem wechselwirkenden Zusammenhang von Migration und Entwicklung – im Herkunfts- ebenso wie im Zielland. Ökonomische und politische Entwicklungen auf globaler Ebene führen zu Migration; umgekehrt entwickeln Migrant_innen ihre Herkunftsländer in unterschiedlichster Weise. Beim Rundgang durch das Schanzenviertel werden ökonomische und politische Entwicklungen auf globaler und lokaler Ebene, migrantische Arbeitsplätze oder die Rolle von Diaspora Communities ebenso thematisiert, wie die Wege die so manches Auto oder Hühnerbein gehen. 

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Begin:05.11.2016 09:30
Ende:05.11.2016 20:00

Bild Friedenskonferenz

„Alle, die den Frieden lieben, müssen lernen, sich genauso effektiv zu organisieren wie diejenigen, welche den Krieg lieben.“ Martin Luther King

Als „Tor zur Welt“ ist Hamburg reichhaltige Quelle internationalen kulturellen Austauschs. Andererseits ist die Hafenstadt Metropole des maritimen Rüstungsexports und der -Produktion. Jede Waffe findet ihren Krieg – und so beteiligt sich Hamburg an dem Geschäft mit dem Tod, an Vertreibung und Flucht.

Viele der Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Gewalt verlassen mussten, suchen verstärkt Zuflucht in Europa, auch in Hamburg. Diesen tödlichen Kreislauf gilt es zu durchbrechen, die Kriegs=Fluchtursachen zu beenden, sowie allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Der gesellschaftlich produzierte Reichtum dafür ist da – die Welt könnte schon jetzt bereits 2 ½ mal ernährt werden.

Hamburg ist zudem Sitz der Führungsakademie und Universität der Bundeswehr, aber auch eines renommierten Friedensforschungsinstituts an der Uni Hamburg. In vielen zivilgesellschaftlichen Gruppen wird Solidarität mit den Flüchtlingen gelebt, über Auslandseinsätze der Bundeswehr, über die Rolle von Freihandelsabkommen für das Führen von Kriegen oder die Einführung einer Zivilklausel für wissenschaftliche Einrichtungen debattiert.

Wie können wir dazu beitragen, globale Probleme wie Hunger, Krankheit und Umweltzerstörung zu überwinden und eine friedliche, demokratische, soziale und ökologisch nachhaltige Welt zu bauen? Wie kann heute der Paradigmenwechsel von Sicherheits- zur Friedenslogik gelingen? Statt Konkurrenz zwischen Staaten, Städten, Häfen, Unternehmen und Menschen geht es um eine neue revolutionäre Kultur der internationalen Kooperation und des Friedens. Deutschland, mit den Erfahrungen von zwei Weltkriegen sollte Vorreiterin sein für dieses Denken und Handeln.

Programm der Friedenskoferenz:
über (externer Link): Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte

In der Friedenskonferenz organisiert das EWNW das
Stadtgespräch "Entwicklungspolitik aktuell': Konflikte im Globalen Süden, mit Andreas Zumach, Uno-Korrespondent
Andreas Zumach analysiert ausgewählte Konflikte im globalen Süden, dazu werden die lokalen und internationalen Akteure mit ihren jeweiligen Interessen benannt. Gibt es Chancen für einen Lösung? Welche Kräfte setzen sich für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ein?

Gefördert (u.a.)

Bild BMZ
von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des

 

von

Bild NUE

 

 

Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

 

aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes

Bild KED

 

 

 

durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

 

 

Begin:05.11.2016 19:00

Seit dem Jahr 2000 bietet die KinderKulturKarawane Jugendkulturgruppen aus Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas hier in Deutschland ein „Bühne für die Jugend der Welt“. Theater, Musik, Tanz und Zirkus auf hohem künstlerischem Niveau werden von den jungen Künstlerinnen und Künstlern geboten. Vor allem im schulischen Umfeld sind die Gruppen aktiv, aber eben auch auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“: in Theater und Kulturzentren, bei Festivals und Stadtfesten.
Hamburg hat sich inzwischen zu einem „Hotspot“ der KinderKulturKarawane entwickelt, nicht zuletzt weil das Projekt hier auch ins Leben gerufen wurde.

In diesem Jahr feiert die KinderKulturKarawane zum ersten Mal ihren Abschluss in der KULTURKIRCHE ALTONA. Mit dabei sind die „Companhia Dança Nativos“ aus Recife (Brasilien), „The Dreamcatchers“ aus Bodhgaya (Indien) und das „Kigamboni Community Centre“ aus Hamburgs Partnerstadt Dar es Salaam (Tansania). Diese Gruppe konnte schon 2014 das Hamburger Publikum begeistern. Traditionelle Karnevalstänze, Bollywood-Choreographien und atemberaubende Akrobatik wechseln ab mit Theaterszenen und kleinen Produktionen, die in Zusammenarbeit mit Hambuger Schülerinnen und Schülern entstanden sind.

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