Workshop "Afrikabilder und Weißseinsreflexion“
Freitag, 29. November 2013, 18.30 Uhr
Das Training richtet sich an Mitglieder der weißen Mehrheitsgesellschaft, denn es geht darum, das eigene Weißsein wahrzunehmen und sich der Bedeutung im Bezug zu Afrika und Afrikabildern bewusst zu machen.
Weißsein ist mit Privilegien verbunden, die meist nicht als solche wahrgenommen oder empfunden werden. Weißsein ist eine unmarkierte Position, von der aus Andere beschrieben, markiert und bewertet werden. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, sich für dieses Phänomen zu sensibilisieren und sich auch ein Stück davon zu befreien.
Außerdem wird nachgedacht, wie alltägliche Afrika-Bilder unser Denken und Verhalten beeinflussen, welche Auswirkungen diese Bilder haben und wie ein Umdenken möglich ist. Wir setzen uns mit Begriffen auseinander, die eine sehr wichtige Rolle im Unterdrückungssystem der Weißen bilden - und die es zu enthüllen gilt.
Das Ganze läuft interaktiv ab und Provokationen gibt es reichlich! Viel Freude dabei werden die Teilnehmenden haben, denen Selbstreflexion wichtig ist.
Trainer:
Lawrence Oduro-Sarpong, geboren und aufgewachsen in Ghana, lebt seit 1992 in Berlin und studierte Deutsch als Fremdsprache. Er absolvierte Ausbildungen und berufsbegleitende Weiterbildungen zu verschiedenen Themenfelder, darunter eine Mediationsausbildung, „Managing Diversity“, Change Management & Leadership, Anti-Bias (Diskriminierung Verlernen) sowie Prozess-Moderation nach Arnold Mindell. Er arbeitet seit vielen Jahren als Experte für Fragen zur interkulturellen- und Diversity-Kompetenz, zu Konfliktmanagement und Weißseinsreflexion.
Je ein(e) Teilnehmer(in) aus einer Mitgliedsgruppe des Eine Welt Netzwerks Hamburg kann ein Seminar des EWNW-Qualifizierungsprogramms kostenlos besuchen (ausgenommen sind Workshops mit Übernachtung). Alle weiteren Seminare sind für TeilnehmerInnen aus Mitgliedsgruppen zum ermäßigten Preis buchbar. Sehr gerne können auch Nicht-Mitglieder an den Seminaren teilnehmen!



