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Stadtrundgang: Uhuru heißt Freiheit

Sonntag, 25. August 2013, 11.00 Uhr

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "freedom roads!", 12. August bis 22. September im Kunsthaus Hamburg

Der Bezirk Hamburg-Wandsbek ist Standort eines Ensembles von Kolonialdenkmälern, das in der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Kasernengelände errichtet wurde. Eine der Kasernen hatte man damals nach dem rechtsextremen General Paul von Lettow-Vorbeck benannt. Auch nach dem 2. Weltkrieg setzte sich die Kolonialverherrlichung fort: Die Bundeswehr hielt über Jahrzehnte das Andenken an die Kommandeure der berüchtigten »Schutztruppe« im einstigen »Deutsch-Ostafrika« in Ehren. Später sollten rassistische Kriegerdenkmäler im so genannten »Tansania-Park« die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Dar es Salaam untermauern. Unsere Performance erinnert an den afrikanischen Widerstand und gedenkt der Opfer des deutschen Kolonialismus.

Weitere Termine:
So 8. September, 11 Uhr
 

Ort

Eingang ehem. Lettow-Vorbeck-Kaserne, Wilsonstraße 45, Hamburg-Jenfeld, U-Wandsbek Markt, Bus 162/262 bis Haltestelle Kuehnstraße (Ost)

Leitung

Mnyaka Sururu Mboro, Zaida Horstmann, Christian Kopp

Dauer

ca 1,5 bis 2 Stunden

Preis

freie Teilnahme

Veranstalter

Initiative freedom roads!, am 25.8. in Kooperation mit dem Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.